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Grenzen des datenschutzrechtlichen Auskunftsrechts im Hochschulrecht
Limits of the right to information under data protection law in higher education law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag.a Tanja Pfleger
Projektlaufzeit: 01.11.2019 - 30.09.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Das Recht der Zukunft / Die Zukunft des Rechts
Themenbereich:
  • Datenschutzrecht
ProjektleiterIn:

Mag.a Tanja Pfleger (tanja.pfleger@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.11.2019 - 30.09.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The rights of the person affected, laid down in the General Data Protecion Regulation are not absolute, but recognize limits, which can arise from other legal provisions.  The paper is aiming to explain, how the right to information is to be interpreted in the higher education sector.
Deutsch
Die im Datenschutzregime verankerten Betroffenenrecht sind nicht absolut, sondern erkennen Grenzen, die sich auch aus anderen Rechtsmaterien ergeben können. Die Arbeit hat zum Ziel aufzuzeigen, wie das datenschutzrechtliche Auskunftsrecht im Hochschulbereich auszulegen ist.
Vertragliche Beziehungen beim Einsatz von Psychotherapeuten
Contractual relationships when using psychotherapists
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Tanja Pfleger
Projektlaufzeit: 01.01.2012 - 01.09.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Gesundheit und Recht
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Tanja Pfleger (tanja.pfleger@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.01.2012 - 01.09.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The work illuminates the legal relationships under which psychotherapists work. Particular attention is paid to the question of whether the contracts often chosen in practice reflect the actual circumstances.
Deutsch
Die Arbeit beleuchtet die rechtlichen Beziehungen unter denen Psychotherapeut*innnen arbeiten. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Frage ob die in der Praxis oftmals gewählten Verträge die tatsächlichen Verhältnisse widerspiegeln.
Die Unumkehrbarkeit der Europäischen Währungsunion
The irreversibility of the European Monetary Union
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Alice Pohl, LL.M., BSc
Projektlaufzeit: 30.08.2020 - 31.07.2022
Forschungsschwerpunkt:
  • Rechtsordnungen im Vergleich
Themenbereich:
  • Unionsrecht
  • Völkerrecht
ProjektleiterIn:

Alice Pohl, LL.M., BSc (alice.pohl@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

30.08.2020 - 31.07.2022

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Disintegrative movements in the European Union have raised the question - not least in view of the financial and national debt crisis - whether there are possibilities for a partial withdrawal from the EU in conformity with EU law. The research project examines whether member states can leave the European Monetary Union - while remaining in the EU.
Deutsch
Desintegrative Strömungen in der Europäischen Union haben - nicht zuletzt mit Blick auf die  Finanz- und Staatschuldenkrise - die Frage aufgeworfen,  ob unionsrechtskonforme Möglichkeiten eines Teilaustritts aus der EU bestehen. Das Forschungsprojekt untersucht, ob Mitgliedstaaten die Europäische Währungsunion -bei gleichzeitigem Verbleib in der EU -  verlassen können.
Die Bedeutung von Rechtstexten bei der Auslegung des Rechts
The Relevance of Legal Texts for the Interpretation of Law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Lukas Wieser
Projektlaufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Grundlagen des Rechts
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Lukas Wieser (lukas.wieser@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.01.2020 - 31.12.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The importance of legal text in the interpretation of Austrian law varies between legal areas. The main determinants for this are the separation of powers enshrined in the constitution, as well as guarantees of the constitution regarding the rule of law. As part of the research project, the methodological approaches in Austrian civil and public law are contrasted and differences are shown. In doing so, concrete conclusions are formulated for the interpretation in the different legal areas, which follow from the knowledge gained in the analysis.
Deutsch
Die Bedeutung des Rechtstexts in der Interpretation des österreichischen Rechts variiert zwischen den einzelnen Rechtsbereichen. Als maßgebliche Determinanten fungieren dabei einerseits die verfassungsrechtlich verankerte Gewaltenteilung und –verschränkung, sowie andererseits rechtsstaatliche Garantien der Verfassung. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die methodischen Zugänge im österreichischen Zivil- und öffentlichen Recht kontrastiert und Unterschiede aufgezeigt. Dabei sind konkrete Schlussfolgerungen zu formulieren, die aus der gewonnenen Erkenntnis für die Interpretation in den unterschiedlichen Rechtsgebieten folgen.
Regelungsziele des gewerblichen Berufsrechts
Regulatory objectives of commercial professional law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Lukas Wieser
Projektlaufzeit: 01.12.2017 - 30.06.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Grundlagen des Rechts
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
  • Verwaltungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Lukas Wieser (lukas.wieser@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.12.2017 - 30.06.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
From the perspective of the individual, the provisions regulating commencement and exercise of commercial activities in the Austrian Industrial Code present themselves as encroachments on their freedom to carry on a business, which is protected by fundamental rights. As interferences with fundamental rights, they must serve certain public interests. The first step of the research project is to examine which regulatory objectives underlie the Austrian Industrial Code. In particular, the focus is on the certificate of proficiency, which represents both the central steering instrument of the Austrian Industrial Code as well as the primary entry barrier for starting a commercial activity. Building on the findings from the examination of the regulatory objectives, the constitutional conformity of the qualification system should then be analyzed in a second step.
Deutsch
Die im gewerblichen Berufsrecht normierten Antritts- und Ausübungsvorschriften stellen sich aus der Perspektive des Einzelnen als Eingriffe in dessen grundrechtlich geschützte Erwerbsfreiheit dar. Als solche müssen sie der Verfolgung bestimmter öffentlicher Interessen dienen. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird in einem ersten Schritt untersucht, welche Regelungsziele dem gewerblichen Berufsrecht zugrunde liegen. Im Fokus steht dabei insbesondere der Befähigungsnachweis, der sowohl das zentrale Steuerungsinstrument des gewerblichen Berufsrechts, als auch die maßgebliche Antrittsschranke für die Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit darstellt. Auf den Erkenntnissen aus der Untersuchung der Regelungsziele aufbauend soll sodann in einem zweiten Schritt eine Analyse der Verfassungskonformität des Befähigungsnachweissystems erfolgen.
Soziale Medien und liberale Demokratie
Social media and liberal democracy
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Lukas Wieser
Projektlaufzeit: 01.05.2019 - 30.06.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Das Recht der Zukunft / Die Zukunft des Rechts
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
  • Recht und Technik
ProjektleiterIn:

Mag. Lukas Wieser (lukas.wieser@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.05.2019 - 30.06.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Social media has become the central hub for interpersonal communication over the past decade. Because of the way information-selecting algorithms work, they now largely determine the distribution of news. As stock exchange-listed companies, social media networks operate under economic maxims. The research project analyzes commercial social media from a perspective of constitutional theory and highlights problems that arise from the functioning of social media for liberal democracy. Based on this, concrete organizational conclusions are drawn and constitutional implications are shown.
Deutsch
Soziale Medien haben sich im Laufe des letzten Jahrzehnts zur zentralen Drehscheibe zwischenmenschlicher Kommunikation entwickelt. Durch die Funktionsweise informationsselektierender Algorithmen bestimmen sie nicht zuletzt in maßgeblicher Weise über die Verbreitung von Nachrichten. Als börsennotierte Unternehmen operieren die Betreiberplattformen sozialer Medien dabei unter ökonomischen Maximen. Das Forschungsprojekt analysiert kommerzielle soziale Medien aus staats- und verfassungstheoretischer Perspektive und zeigt Problemstellungen auf, die aus der Funktionsweise sozialer Medien für die liberale Demokratie folgen. Ausgehend davon werden konkrete medien(organisations)rechtliche Schlussfolgerungen gezogen und verfassungsrechtliche Implikationen aufgezeigt.
Legitime Ziele von Grundrechtseingriffen
Legitimate aims for the interference with fundamental rights
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag.a Susanne Gstöttner
Projektlaufzeit: 01.02.2020 - 30.06.2022
Forschungsschwerpunkt:
  • Grundlagen des Rechts
Themenbereich:
  • Grundrechte
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag.a Susanne Gstöttner (susanne.gstoettner@gmx.net

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.02.2020 - 30.06.2022

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The question of the legitimacy of specific aims justifying interferences in fundamental rights arises at national and international level. For both the Austrian Constitutional Court (ACC) and the ECtHR, the question of “public interest” or a “legitimate aim” is formally at the beginning of assessing the violation of a fundamental right. However, the terminology for this step of the assessment and the approach differ depending on the fundamental right under examination, the underlying legal sources and the case law of the ACC and EGMR. The meaning, function and effect of this restriction to certain aims as well as the distinction of the different terms from different legal sources and case law remain unanswered. In addition, it is of interest how the aim of the intervention is defined and what role the different actors, in particular the supreme courts, the legislature, the government that takes part in the proceedings, have in determining the aim of the intervention.
Deutsch
Die Frage nach der Zulässigkeit konkreter Zielen für Grundrechtseingriffe stellt sich auf nationaler sowie internationaler Ebene. Sowohl für den Verfassungsgerichtshof (VfGH) als auch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) steht die Frage nach dem „öffentlichen Interesse“ bzw. des „legitimen Ziels“ formell am Beginn einer Grundrechtsprüfung. Die Terminologie für diesen Prüfungsschritt und auch die Herangehensweise differieren dabei je nach dem in Prüfung genommenen Grundrecht, der zugrundeliegenden Rechtsquellen als auch in der Rechtsprechung von VfGH und EGMR. Die Bedeutung, Funktion und Wirkung dieser Einschränkung auf gewisse Ziele sowie die Abgrenzung der verschiedenen Termini aus unterschiedlichen Rechtsquellen und Rechtsprechungen zueinander bleibt offen. Darüber hinaus ist von Interesse, wie das Ziel des Eingriffes ermittelt wird und welche Rolle den unterschiedlichen Akteuren, also insbes den Höchstgerichten, dem Gesetzgeber, der im Verfahren stellungnehmende Regierung, bei der Festlegung des Eingriffsziel zukommt.
JUDICON-EU: Judicial Constraints on Legislatures in Europe 1990-2020
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer
Projektlaufzeit: 01.03.2020 - 30.06.2022
Forschungsschwerpunkt:
  • Rechtsordnungen im Vergleich
Themenbereich:
  • Rechtsvergleichung
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer (konrad.lachmayer@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

Mag.a Susanne Gstöttner (susanne.gstoettner@jus.sfu.ac.at

KooperationspartnerIn:

Kálmán Pócza, National University of Public Service / Centre for Social Sciences Budapest

Projektlaufzeit:

01.03.2020 - 30.06.2022

Drittmittel:

Ungarische Akademie der Wissenschaften

Beschreibung:

Englisch
JUDICON-EU is an international comparative research project that aims to map the diversity and measure the strength of judicial decisions, as well as explain judicial behavior vis-á-vis the legislative branch in Europe. Recent confrontations between constitutional courts and parliamentary majorities have attracted international interest in the relationship between the judiciary and the legislature. Several political actors have argued that courts have assumed too much power, politics has been extremely judicialised. These claims are explicitly or implicitly connected to the charge that courts have constrained the room for manoeuvre of the legislatures too heavily. Nevertheless, the question to what extent has this aggregation of power constrained the dominant political actors’ room for manoeuvre has never been examined accurately and systematically. The JUDICON-EU research project is trying to fill this gap in the literature.
Deutsch
JUDICON-EU ist ein internationales vergleichendes Forschungsprojekt, das die Diversität von richterlichen Entscheidungen erfassen und ihre Stärke messen will. Darüber hinaus soll das richterliche Verhalten gegenüber dem Gesetzgeber in Europa erklärt werden. Jüngste Konfrontationen zwischen Verfassungsgerichten und parlamentarischen Mehrheiten haben internationales Interesse an der Beziehung zwischen der Gerichtsbarkeit und dem Gesetzgeber auf sich gezogen. Einige politische Akteure haben argumentiert, dass Gerichte zu viel Macht an sich gezogen hätten und Politik damit sehr „vergerichtlicht“ worden sei. Diese Behauptungen sind explizit oder implizit damit verbunden mit dem Vorwurf, dass Gerichte den Handlungsspielraum der Gesetzgeber zu weit einschränken. Dennoch wurde die Frage inwieweit diese Aggregation von Macht den Handlungsspielraum dominanter politischer Akteure einschränkt nie akkurat und systematisch untersucht. Das JUDICON-EU Forschungsprojekt versucht diese Lücke in der Literatur zu füllen.
Drohnen im Recht
The Legal Framework of Unmanned Aerial Vehicles
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer
Projektlaufzeit: 01.05.2019 - 31.10.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Das Recht der Zukunft / Die Zukunft des Rechts
Themenbereich:
  • Recht und Technik
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer (konrad.lachmayer@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof.in Iris Eisenberger, BOKU / Universität Graz

Projektlaufzeit:

01.05.2019 - 31.10.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Whether it is for state surveillance, in agriculture or as a private toy, the use of drones is on the rise. Questions regarding different areas of law are raised both with regard to use by  the authorities and private use. The research project therefore serves to analyse the international, European and national legal framework for drone use. In addition to questions from the area of public law, in particular data protection, aspects of criminal and civil law are examined in more detail using an interdisciplinary approach.
Deutsch
Ob zur staatlichen Überwachung, in der Landwirtschaft oder als privates Spielzeug, der Einsatz von Drohnen ist im Vormarsch. Sowohl im Hinblick auf die Nutzung durch Behörden als auch auf die private Nutzung werden dabei Fragen aus unterschiedlichen Rechtsbereichen aufgeworfen. Das Forschungsprojekt dient daher der Analyse der internationalen, europäischen und nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen des Drohneneinsatzes. Neben Fragestellungen aus dem Bereich des öffentlichen Rechts wie insbesondere des Datenschutzes sollen durch eine interdisziplinäre Herangehensweise auch Aspekte des Straf- und Zivilrechts näher beleuchtet werden.
EXTRA LAW - MOBILITY - Living Labs in Traffic and Mobility Law
EXTRA LAW - MOBILITY - Experimentierräume im Verkehrs- und Mobilitätsrecht
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer
Projektlaufzeit: 01.01.2019 - 30.11.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Das Recht der Zukunft / Die Zukunft des Rechts
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
  • Recht und Technik
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer (konrad.lachmayer@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

Mag.a Susanne Gstöttner (susanne.gstoettner@jus.sfu.ac.at

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof.in Iris Eisenberger, BOKU; Dr. Karl Rehrl, Salzburg Research GmbH

Projektlaufzeit:

01.01.2019 - 30.11.2020

Drittmittel:

BMVIT

Beschreibung:

Englisch
The aim of this interdisciplinary Study is to develop a new (legal) framework for testing innovative transport technologies and mobility concepts in Austria. The analysis of feasible legal options within the Austrian road traffic and mobility law is carried out considering relevant instruments and provisions in international and EU law. Furthermore, taking into account particular technological aspects guarantees that the study is based on relevant scenarios. The developed overall concept for living labs serves to expand potential testing options and to enable comprehensive, innovative research projects in the area of road traffic and mobility.
Deutsch
Ziel der interdisziplinären Studie ist die Erarbeitung eines neuen (Rechts) -Rahmens für die Erprobung innovativer Verkehrstechnologien und Mobilitätskonzepte für Österreich. Die Analyse der rechtlichen Umsetzungsmöglichkeiten im österreichischen Verkehrs- und Mobilitätsrecht erfolgt dabei unter Berücksichtigung des internationalen und europäischen Rechts. Die Auseinandersetzung mit speziellen verkehrstechnischen Aspekten sichert die Erarbeitung anhand realistischer und relevanter Szenarien. Das entwickelte einheitliche Gesamtkonzept für Experimentierräumen dient der Erweiterung von Testmöglichkeiten und Ermöglichung von umfassenden innovativen Forschungsvorhaben im Bereich Verkehr und Mobilität.

Anmerkung:
Projektergebnis: Forschungsstudie verfügbar unter https://www.bmk.gv.at/themen/alternative_verkehrskonzepte/automatisiertesFahren/publikationen/extralawmobility.html.
Fortsetzung durch Forschungsprojekt: Rechtsstaatliche Rahmenbedingungen von Ausnahmebestimmungen
Staatliche Schutzpflichten und "Häusliche Gewalt"
Positive obligation to protect and "domestic violence"
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag.a Susanne Gstöttner
Projektlaufzeit: 01.10.2019 - 30.06.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Wechselwirkung von Theorie und Praxis im Recht
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag.a Susanne Gstöttner (susanne.gstoettner@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.10.2019 - 30.06.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
“Domestic violence” is a widespread problem across Europe and the world. A survey on violence against women led by the European Union Agency for Fundamental Rights showed an average of 22% of women in the EU had experienced physical and/or sexual violence by a partner. The European Court of Human Rights has recognised that there is a positive obligation under the convention for states to protect victims of “domestic violence”. Furthermore, several international conventions like the “Istanbul Convention” show the need to acknowledge this type of violence as a macrosocial problem und take legal steps to ensure the vicitms’ protection. This research project aims to analyse the existing case law of the ECtHR on positive obligations in relation to “domestic violence” as well as outlining and evaluating the situation in Austria regarding the existing legal framework, the actions already taken and planned to overcome this serious social issue as well as existing deficits and challenges.
Deutsch
“Häusliche Gewalt“ ist ein weit verbreitetes Problem – nicht nur in Europa, sondern weltweit. Eine von der EU-Grundrechteagentur durchgeführte Umfrage zur Gewalt gegen Frauen ergab, dass durchschnittlich 22% der Frauen in der EU körperliche und/oder sexuelle Gewalt durch einen Partner erfahren haben. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat anerkannt, dass die EMRK eine positive Verpflichtung für Staaten zum Schutz von Opfern „häuslicher Gewalt“ beinhaltet. Darüber hinaus zeigen mehrere internationale Konventionen wie die sogenannte „Istanbul Konvention“, dass diese Art der Gewalt als gesamtgesellschaftliches Problem anerkannt wird und rechtliche Schritte unternommen werden müssen, um den Schutz der Opfer zu gewährleisten. Ziel des Forschungsprojekts ist es, die bestehende Rechtsprechung des EGMR zu positiven Verpflichtungen im Zusammenhang mit „häuslicher Gewalt“ zu analysieren und die Situation in Österreich im Hinblick auf die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen, die getätigten und geplanten Maßnahmen zur Bewältigung dieses ernstzunehmenden sozialen Problems sowie bestehende Defizite und Herausforderungen darzustellen und genauer zu beleuchten.
Corrective Experiences in Psychotherapy
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Dr. Kathrin Mörtl
Projektlaufzeit: 01.10.2011 - 31.12.2016
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • Prozessforschung
ProjektleiterIn:

Dr. Kathrin Mörtl (kathrin.moertl@sfu.ac.at

Projektteam:

Mag. Adriana Mackova; Mag. Himanshu Giri; Mag. Alla Kirsha; Mag. Nusa Tojnko 

KooperationspartnerIn:

Prof. Lynne Angus (Toronto); Prof. Mike Constantino (Boston); Dr. Martin Kuska (Prag); Prof. Andres Roussos (Buenos Aires)

Projektlaufzeit:

01.10.2011 - 31.12.2016

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The construct of corrective experience has a long history in psychotherapy (Alexander & French, 1946; Wallerstein, 1990). Although definitions vary among clinical theorists and across treatment orientations, all suggest a type of transformative experience or set of experiences for the psychotherapy patient. Despite a rich theoretical history, though, there is precious little empirical information on patients’ perceptions of what is therapeutically corrective, or transformative. Thus, the primary aim of this project is to investigate patients’ posttreatment accounts of corrective experiences in psychotherapy using a qualitative interview methodology.

The primary research questions include: (1) In reflecting back on the time since beginning, and ultimately completing, therapy, what do patients perceive as aspects of self, other, and/or relationships (cognitive, affective, or relational in nature) that get corrected? (2) In reflecting back on the same time frame, what do patients perceive as corrective experiences (i.e., instances in therapy, outside of therapy, or in interaction with others, including possibly the therapist) that fostered what was corrected? and (3) Are any perceptions moderated by type of therapy (as the naturalistic settings include multiple forms of treatment).

Collaborative Research
This project is a multi-site collaboration study involving three universities. Data collection and analysis has already started the University of Massachusetts (Mike Constantino, PH.D.), York University (Prof. Lynne Angus, Kathrin Moertl, PH.D.) and Columbia University (Prof. Barry Farber) in 2011. In 2013 the sites of Sigmund Freud University in Vienna and Paris joined the international multisite project (Kathrin Moertl, PH.D., Prof. Georges Elias Sarfati).

Patients and Settings Patients will be consenting adult outpatients (age 18 and over) who complete a course of naturalistically delivered psychotherapy at one of the five study sites (UMass, York University, Columbia University, SFU Vienna and Paris, Psychosocial Studies College, Prague). For the SFU sites, approximately 30 patients will be included in the present study (15 in Vienna, 15 in Paris). These patients will be treated at the outpatient clinic at SFU Vienna and Paris. These patients will be pooled with approximately 15 patients at UMass, 15 at York and 5 at Columbia to create a sample size of approximately 60 patients. This reflects a large sample for the intensive qualitative analyses that will be conducted, and it should safely allow for both saturation/stability of the emerging themes and the ability to compare findings across certain characteristics (e.g., treatment type).

Interview and Interviewers
Following their termination from treatment, patients will engage in a semi-structured interview that will assess patients’ reflections on broad and therapy specific corrective experiences. The interviews will be conducted in-person by trained graduate research assistants and will last approximately 45 min to 1 hr. Each interview will consist of the same set of open-ended questions with flexible follow-up prompts. The principal investigator at each site will train (post‐feedback) and supervise their local interviewers on the final protocol.

Data Analysis
Data will be analyzed based on audio recordings and transcripts of semi-structured post therapy interviews according to Grounded Theory Methodology (Glaser & Strauss, 1967). This method allows investigators to gain a rich understanding of patients’ first hand experiences of corrective experiences in psychotherapy – i.e., events or insights that patients believe have meaningfully changed their perspectives, feelings/cognitions, or relationships as a result of participating in treatment. Grounded Theory Methodology provides a set of systematic coding procedures (Mey & Mruck, 2007) that facilitates the development of tailor-made category system and conceptual model that are grounded in the data under investigation – e.g. patient corrective experiences – rather than applying a set of a priori established categories.

Output (in progress)
Academic theses:
Mackova, Adriana (2013): Client reports on corrective experiences in psychotherapy. A qualitative analysis (SFU Wien, Master thesis).
Giri, Himanshu (2015): Trainee Therapists‘ perceptions of Corrective Experiences in Individual Therapy. [Master thesis, SFU Vienna]
Die Lawinenkatastrophe von Blons im Großen Walsertal 1954
The avalanche disaster of Blons, Großes Walsertal, in 1954
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. DDr. Bernd Rieken
Projektlaufzeit: 01.10.2009 - 31.12.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • Trauma- und Katastrophenforschung
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. DDr. Bernd Rieken (forschung@sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof. Dr. Michael Simon, Abt. Kulturanthropologie der Univ. Mainz

Projektlaufzeit:

01.10.2009 - 31.12.2021

Drittmittel:

Keine

Beschreibung:

Englisch
This project is planned on the one hand as a comparative study to Galtür (see: interpretation of interviews with affected people in Galtür from a therapy schools and cultural science perspective), on the other hand as a methodological guideline for differences and synergies in ethnological and psychoanalytical field research. Those researches are in general entering different paths due to different theoretical assumptions (constructivism vs. essentialism). Field study took place 10/2009. Publication of a book is in progress.
Deutsch
Das Projekt ist einerseits als Vergleichsstudie zu Galtür (siehe: Interpretation von Interviews mit Betroffenen der Lawinenkatastrophe von Galtür aus der Sicht verschiedener Therapieschulen und der Kulturwissenschaft) geplant, andererseits als Methodenbuch hinsichtlich der Unterschiede und Synergieeffekte bei ethnologischen und psychoanalytischen Feldforschungen, die in der Regel wegen abweichender theoretischer Vorgaben (Stichwort Konstruktivismus versus Naturalismus) getrennte Wege gehen. Die Feldforschung hat im Oktober 2009 stattgefunden, eine Buchpublikation ist in Arbeit und soll 2018 erscheinen.
Datenschutz in der öffentlichen Verwaltung
Data protection in public administration
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer
Projektlaufzeit: 01.05.2017 - 01.06.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Das Recht der Zukunft / Die Zukunft des Rechts
Themenbereich:
  • Datenschutzrecht
  • Verwaltungsrecht
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer (konrad.lachmayer@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.05.2017 - 01.06.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The GDPR led to a significant change of the Austrian framework for data protection. It not only  affects private companies, but also the public administration. Fundamental questions about the concept of the person responsible, the data protection officer and the obligations in relation to data protection for the public administration are need to be adressed.
Deutsch
Die DSGVO führte zu einer wesentlichen Veränderung der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich. Sie betrifft nicht nur private Unternehmen, sondern auch die öffentliche Verwaltung. Dabei stellen sich grundlegende Fragen zum Begriff des Verantwortlichen, zum Datenschutzbeauftragten sowie zu den datenschutzrechtlichen Verpflichtungen für die öffentliche Verwaltung.
Zur rechtlichen Stellung von Insolvenzverwaltern zur Vorbereitung einer Reform der russischen Insolvenzordnung
On the legal position of Insolvency Officers in preparation for a reform of the Russian insolvency law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Ass.-Prof. Dr. MMag. Florian Heindler
Projektlaufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Rechtsordnungen im Vergleich
Themenbereich:
  • Insolvenzrecht
ProjektleiterIn:

Ass.-Prof. Dr. MMag. Florian Heindler (florian.heindler@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

Mikhail Rukavishnikov 

KooperationspartnerIn:

International and Comparative Law Research Center (Moscow)

Projektlaufzeit:

01.01.2020 - 31.12.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Comparative law study on the Insolvency Officer Selection Procedure. Austria is one of the core jurisdictions under our consideration. The main task of my contribution was to prepare a detailed comparative description of the insolvency officer selection procedure in Austria.
Zur rechtlichen Stellung von Insolvenzverwaltern zur Vorbereitung einer Reform der russischen Insolvenzordnung
On the legal position of Insolvency Officers in preparation for a reform of the Russian insolvency law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Ass.-Prof. Dr. MMag. Florian Heindler
Projektlaufzeit: 01.01.2020 - 31.12.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Rechtsordnungen im Vergleich
Themenbereich:
  • Insolvenzrecht
ProjektleiterIn:

Ass.-Prof. Dr. MMag. Florian Heindler (florian.heindler@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

Mikhail Rukavishnikov 

KooperationspartnerIn:

International and Comparative Law Research Center (Moscow)

Projektlaufzeit:

01.01.2020 - 31.12.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Comparative law study on the Insolvency Officer Selection Procedure. Austria is one of the core jurisdictions under our consideration. The main task of my contribution was to prepare a detailed comparative description of the insolvency officer selection procedure in Austria.
Die Bedeutung von Rechtstexten bei der Auslegung des Rechts
The importance of legal texts for the interpretation of law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Lukas Wieser
Projektlaufzeit: 01.01.2020 - 30.06.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Grundlagen des Rechts
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Lukas Wieser (lukas.wieser@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.01.2020 - 30.06.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The importance of legal text in the interpretation of Austrian law varies between legal areas. The main determinants for this are the separation of powers enshrined in the constitution, as well as guarantees of the constitution regarding the rule of law. As part of the research project, the methodological approaches in Austrian civil and public law are contrasted and differences are shown. In doing so, concrete conclusions are formulated for the interpretation in the different legal areas, which follow from the knowledge gained in the analysis.
Deutsch
Die Bedeutung des Rechtstexts in der Interpretation des österreichischen Rechts variiert zwischen den einzelnen Rechtsbereichen. Als maßgebliche Determinanten fungieren dabei einerseits die verfassungsrechtlich verankerte Gewaltenteilung und –verschränkung, sowie andererseits rechtsstaatliche Garantien der Verfassung. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden die methodischen Zugänge im österreichischen Zivil- und öffentlichen Recht kontrastiert und Unterschiede aufgezeigt. Dabei sind konkrete Schlussfolgerungen zu formulieren, die aus der gewonnenen Erkenntnis für die Interpretation in den unterschiedlichen Rechtsgebieten folgen.
Regelungsziele des gewerblichen Berufsrechts
Regulatory objectives of commercial professional law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Lukas Wieser
Projektlaufzeit: 31.12.2017 - 31.12.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Wechselwirkung von Theorie und Praxis im Recht
Themenbereich:
  • Verwaltungsrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Lukas Wieser (lukas.wieser@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

31.12.2017 - 31.12.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
From the perspective of the individual, the provisions regulating commencement and exercise of commercial activities in the Austrian Industrial Code present themselves as encroachments on their freedom to carry on a business, which is protected by fundamental rights. As interferences with fundamental rights, they must serve certain public interests. The first step of the research project is to examine which regulatory objectives underlie the Austrian Industrial Code. In particular, the focus is on the certificate of proficiency, which represents both the central steering instrument of the Austrian Industrial Code as well as the primary entry barrier for starting a commercial activity. Building on the findings from the examination of the regulatory objectives, the constitutional conformity of the qualification system should then be analyzed in a second step.
Deutsch
Die im gewerblichen Berufsrecht normierten Antritts- und Ausübungsvorschriften stellen sich aus der Perspektive des Einzelnen als Eingriffe in dessen grundrechtlich geschützte Erwerbsfreiheit dar. Als solche müssen sie der Verfolgung bestimmter öffentlicher Interessen dienen. Im Rahmen des Forschungsprojekts wird in einem ersten Schritt untersucht, welche Regelungsziele dem gewerblichen Berufsrecht zugrunde liegen. Im Fokus steht dabei insbesondere der Befähigungsnachweis, der sowohl das zentrale Steuerungsinstrument des gewerblichen Berufsrechts, als auch die maßgebliche Antrittsschranke für die Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit darstellt. Auf den Erkenntnissen aus der Untersuchung der Regelungsziele aufbauend soll sodann in einem zweiten Schritt eine Analyse der Verfassungskonformität des Befähigungsnachweissystems erfolgen.
Codification in Administrative Law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer
Projektlaufzeit: 01.06.2019 - 01.06.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Grundlagen des Rechts
Themenbereich:
  • Verwaltungsrecht
  • Verfassungsrecht
  • Rechtsvergleichung
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer (konrad.lachmayer@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Prof. Dr. Felix Uhlmann, University of Zurich (Projektleitung)

Projektlaufzeit:

01.06.2019 - 01.06.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
General rules to enforce administrative law are part of every modern legal order. The adjective "general" refers to their applicability regardless of the specific area of the matter. They lay down the underlying principles of action, the procedure and the organisation of the authorities. They form the centrepiece of the general administrative law. Despite this key role in many legal orders, their codification varies significantly between different legal systems and legal traditions. The project aims to conduct an extensive legal comparison to which the Austrian project part will contribute an analysis and conclusions on the  Austrian manifestation of codified general administrative law. The legal basis of such rules is quite different. Which rules are codified at which level can be explained in part by tradition, but in some cases it appears rather random. The presentation will analyse which consequences arise from the different degree of codification of the general administrative law. It will develop a framework how to approach such question in a comparative perspective.
Deutsch
Allgemeine Bestimmungen zum Vollzug des Verwaltungsrechts sind Teil aller modernen Rechtsordnungen. Das Adjektiv „allgemein“ bezieht sich auf ihre Anwendbarkeit unabhängig von dem spezifischen Gegenstand der Materie. Sie legen die zugrundeliegenden Handlungsprinzipen, das Verfahren und die Organisation der Behörden fest. Diese Regeln bilden das Kernstück des allgemeinen Verwaltungsrechts. Trotz ihrer Schlüsselrolle in vielen Rechtssystemen und Rechtsordnungen, bestehen große Unterschiede im Hinblick auf ihre Kodifizierung. Das Projekt hat zum Ziel, einen umfassenden rechtlichen Vergleich vorzunehmen zu dem der österreichische Teil des Projektes die Analyse und Schlussfolgerungen zur österreichischen Ausfforumung kodifizierten Verwaltungsrechts beisteuert.
Herausforderungen der Verfassungsstaatlichkeit im 21. Jh.
Challenges of the Constitutional State in the 21st Century
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer
Projektlaufzeit: 01.01.2019 - 01.11.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Wechselwirkung von Theorie und Praxis im Recht
Themenbereich:
  • Verfassungsrecht
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Konrad Lachmayer (konrad.lachmayer@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Prof. Dr. Harald Eberhard

Projektlaufzeit:

01.01.2019 - 01.11.2020

Drittmittel:

Verlag Österreich, constitutional thinking beyond borders

Beschreibung:

Englisch
The Austrian constitutional state faces many challenges: rule of law dimensions of police and law enforcement, interaction with the media, changes in the organisation of the state, the independence of the judiciary etc. This research project aims to process and examine several aspects of the current challenges.
Deutsch
Zahlreiche Herausforderungen bestehen für die Verfassungsstaatlichkeit in Österreich: Rechtsstaatliche Dimensionen von Polizei und Strafverfolgung, Umgang mit den Medien, Änderungen der Staatsorganisation, Unabhängigkeit der Gerichte etc. Dieses Forschungsprojekt dient der Aufarbeitung und näheren Beleuchtung einiger ausgewählter Aspekte der aktuell bestehenden Herausforderungen.
Der rechtliche Schutz von Umweltflüchtlingen
The legal protection of environmental refugees
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Univ.-Prof.in Dr.in Diana zu Hohenlohe, LL.M.; Alice Pohl, LL.M., BSc
Projektlaufzeit: 01.02.2020 - 31.07.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Das Recht der Zukunft / Die Zukunft des Rechts
Themenbereich:
  • Asylrecht
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof.in Dr.in Diana zu Hohenlohe, LL.M. (diana.hohenlohe@jus.sfu.ac.at); Alice Pohl, LL.M., BSc (alice.pohl@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.02.2020 - 31.07.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
In view of the current climate crisis, the question arises as to how to protect so-called climate and environmental refugees. The research project examines the protection mechanisms de lege lata provided under international law and identifies necessary changes de lege ferenda.
Deutsch
In Anbetracht der virulenten Klimakrise stellt sich die Frage nach Schutzmöglichkeiten für sogenannte Klima- und Umweltflüchtlinge. Das Forschungsprojekt untersucht die völkerrechtlich gebotenen Schutzmechanismen de lege lata und zeigt notwendige Änderungen de lege ferenda auf.
Arbeitsrechtliches Verfahren
Labour law proceedings
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Dominik Prankl
Projektlaufzeit: 01.03.2019 - 30.06.2021
Forschungsschwerpunkt:
  • Wechselwirkung von Theorie und Praxis im Recht
Themenbereich:
  • Arbeitsrecht
  • Zivilverfahrensrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Dominik Prankl (dominik.prankl@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.03.2019 - 30.06.2021

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Compared to the general civil proceedings under the Code of Civil Procedure (ZPO), the labour court procedure has some special characteristics which are intended to take account of the employee's need for protection (e.g. easier access to the courts through exemptions from court fees, etc.).The doctrine has so far not adequately addressed many of the issues that arise in this context.  This is partly due to the fact that neither the labour law experts nor the litigation specialists feel responsible for treating labour law proceedings as an interface issue. This gap is to be partially closed by highlighting the special features of labour court proceedings and the dovetailing with substantive law (the protection of the employee continues to have an effect during the proceedings).
Deutsch
Das arbeitsgerichtliche Verfahren weist gegenüber dem allgemeinen Zivilverfahren nach der ZPO einige Besonderheiten auf, die der Schutzbedürftigkeit des Arbeitnehmers Rechnung tragen sollen (zB Erleichterung des Zugangs zum Recht durch Gerichtsgebührenbefreiungen etc). Die Doktrin hat viele Fragestellungen, die sich idZ stellen, bislang nicht ausreichend behandelt. Dies ist ua dem Umstand geschuldet, dass sich für die Behandlung des arbeitsrechtlichen Verfahren als Schnittstellenthema weder die Arbeitsrechtlicher  noch die Prozessualisten zuständig fühlen. Diese Lücke soll zum Teil geschlossen werden, in dem die Besonderheiten des arbeitsgerichtlichen Verfahrens und die Verzahnung mit dem materiellen Recht (das arbeitsrechtliche Schutzprinzip wirkt im Prozess fort) herausgearbeitet werden.
Entgeltlichkeit und Erbrecht
Renumeration and inheritance law
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Mag. Dominik Prankl
Projektlaufzeit: 01.08.2020 - 31.03.2022
Forschungsschwerpunkt:
  • Wechselwirkung von Theorie und Praxis im Recht
Themenbereich:
  • Zivilrecht
ProjektleiterIn:

Mag. Dominik Prankl (dominik.prankl@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.08.2020 - 31.03.2022

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Remunerated agreements concluded during the testator's lifetime between the testator and potential heirs or persons entitled to a compulsory portion raise particular questions from the point of view of inheritance law because the remunerated nature of the legal transaction means that certain instruments of inheritance law (e.g. crediting of gifts) are not or only to a restricted extent applicable. Particularly relevant in practice in this context is the question of the extent to which rights under company law to acquire shares (at a price below the market value) for potential heirs are to be classified as for payment or free of payment.
Deutsch
Entgeltliche Vereinbarungen, die zu Lebzeiten zwischen dem Verstorbenen und potenziellen Erben bzw Pflichtteilsberechtigten abgeschlossen wurden, werden in erbrechtlicher Sicht besondere Fragestellungen auf, weil die Entgeltlichkeit des Rechtsgeschäfts grundsätzlich bewirkt, dass bestimmte erbrechtliche Instrumente (zB Schenkungsanrechnung) nicht oder nur eingeschränkt Anwendung finden. Besonders praxisrelevant ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob bzw inwiefern gesellschaftsrechtliche Aufgriffsrechte für potenzielle Erben als entgeltlich oder unentgeltlich einzuordnen sind.
Die Europäische Staatsanwaltschaft
The European Public Prosecutor’s Office
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Dr. Dipl.-Jur. Elias Wirth, LL.M.
Projektlaufzeit: 01.02.2020 - 31.12.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Rechtsordnungen im Vergleich
Themenbereich:
  • Europarecht
  • Europäisches Strafrecht
ProjektleiterIn:

Dr. Dipl.-Jur. Elias Wirth, LL.M. (elias.wirth@jus.sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.02.2020 - 31.12.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The PhD project deals with the Council Regulation (EU) 2017/1939 of 12 October 2017 implementing enhanced cooperation on the establishment of the European Public Prosecutor’s Office (‘the EPPO’).  Firstly,  the existing gaps in the (criminal) law protection of the Union's financial interests are identified. The legislative process and finally the Regulation will be examined and evaluated with regard to the objectives pursued.
Deutsch
Das Promotionsprojekt beschäftigt sich mit der Verordnung (EU) 2017/1939 des Rates vom 12. Oktober 2017 zur Durchführung einer Verstärkten Zusammenarbeit zur Errichtung der Europäischen Staatsanwaltschaft (EUStA). Herausgearbeitet werden zuvörderst die bestehenden Lücken des (strafrechtlichen) Schutzes der finanziellen Interessen der Union. Hiernach skizziert wird der Gesetzgebungsprozess und schließlich die VO untersucht und im Hinblick auf die verfolgten Ziele bewertet.
Protection of Adults in International Situations
Protection of Adults in International Situations
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Rechtswissenschaften
ProjektleiterIn: Ass.-Prof. Dr. MMag. Florian Heindler; Prof. ord. Pietro Franzina; Richard Frimston
Projektlaufzeit: 01.01.2017 - 31.12.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Rechtsordnungen im Vergleich
Themenbereich:
  • Erwachsenenschutz
ProjektleiterIn:

Ass.-Prof. Dr. MMag. Florian Heindler (florian.heindler@jus.sfu.ac.at); Prof. ord. Pietro Franzina (pietro.franzina@unicatt.it); Richard Frimston (Richard.Frimston@russell-cooke.co.uk

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

ELI

Projektlaufzeit:

01.01.2017 - 31.12.2020

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
In its Decision 2017/5 of 6 September 2017, the ELI Council adopted the proposal for this project to be carried out under the regular procedure in line with Article 12(2)(a) of the ELI Statute. Pietro Franzina (Catholic University of the Sacred Heart, Milan, Italy; formerly University of Ferrara, Italy), and Richard Frimston (Russell-Cooke Solicitors, UK) were appointed as Project Reporters. In 2018, the Project Team drew up a Position Paper which can be accessed here. Kindly note that the statements and recommendations contained in the paper were not approved or endorsed by any statutory body of ELI and thus should not be taken to represent an official Statement, Instrument or position of ELI.
On 21 March 2020, ELI’s Membership approved the Project Team’s final report. The outcome is an analysis on the protection of adults in international situations. Where appropriate, it includes proposals regarding such protection as well as further issues surrounding the application of the Hague Convention of 13 January 2000 on the International Protection of Adults.  It addresses the following issues: (a) the bases and scope of the Union’s competences as regards the protection of adults in international situations; (b) the strategies that the Union should consider following in order to enhance the protection of adults in the relations between Member States; and (c) further improvements that the Union may promote with respect to the Hague Convention of 13 January 2000 on the International Protection of Adults without making use of its external competence or its legislative powers. Such analysis and proposals are put forward in preparation for the Special Commission on the Convention that the Hague Conference on Private International Law plans to convene in 2022. The report also includes a checklist intended for practitioners, to encourage the development of private mandates within the ambit of the substantive laws of the Member States.
Strides were and will be taken to bring the text to the attention of European institutions, the institutions of Member States (and selected third countries) and relevant stakeholders. The project was already presented to Members of the European Parliament, an ELI Institutional Member and an Observer to the ELI project. The report has also recently been brought to the attention of UK Law Societies, legislators and the Ministry of Justice, as the UK parliament is presently discussing legislation on private international law due to Brexit.