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Fehlerkillerprojekt
Killing the mistake
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.09.2006 - 30.09.2010
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Pädagogik und Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

Mag. Dorit Maria Hejze; Mag. Vivien Kain; ein Team von Studierenden der SFU 

KooperationspartnerIn:

Institut der Neulandschulen Wien 10; Institut der Neulandschulen Wien 19; Volksschule Esslinger Hauptstraße Wien 22; Nepomuk-Volksschule Wien 2;

Projektlaufzeit:

01.09.2006 - 30.09.2010

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Killing the Mistake

In a long term study with children at elementary schools in Vienna with the working title: “Killing the mistake” it was verified, whether there was an impact and if so, which one, on children’s performance and motivation, when they were not confronted with a mistake, but with the correct thing. At the schools involved in the project, teachers consistently addressed mistakes in written assignments differently than usual through the entire elementary school and in all subject matters: The correct elements were marked instead of the mistakes, and the number of correct words or calculations were summed up instead of mistakes. Mistakes were ignored in the feedback, but taken into account by teachers for practicing. At the end of each school year, spelling, reading and calculation performance were evaluated using standardized tests and taking into account the children’s motivation with the assistance of a team of students from the Sigmund Freud University Vienna.
The evaluations of more than 1,100 records from four school years deliver significant results: as of the second class, pupils whose number of correct words and calculation results were confirmed instead of their mistakes differ significantly from those whose mistakes and number of mistakes were marked in their assignments: children in project classes demonstrated better performance and significantly better performance motivation.

Publications
Sindelar, B., Hejze, D., & Langer, V. (2011). Das Fehlerkillerprojekt: Leistungsmotivation und Lernerfolg bei Volksschulkindern. Ergebnisbericht einer Langzeitstudie. Zeitschrift für Pädiatrie und Pädologie, S. 23-27.

Sindelar, B. (2014). Vom Austausch zwischen Denken und Fühlen: Die verpasste Chance in der Pädagogik. In B. Sindelar, Von den Teilen zum Ganzen (S. 49-61). Münster: Waxmann.
Deutsch
Das Fehlerkillerprojekt

In einer Langzeitstudie an Wiener Volksschulkindern mit dem Arbeitstitel: „Fehlerkiller“ wurde überprüft, ob und welche Auswirkung auf die Leistung und die Leistungsmotivation auf Kinder feststellbar sind, wenn diese nicht mit dem Fehler, sondern mit dem Richtigen konfrontiert werden. In den am Projekt beteiligten Schulen gingen die Lehrkräfte die gesamte Volksschulzeit hindurch in allen Unterrichtsgegenständen konsequent anders als üblich mit Fehlern in schriftlichen Arbeiten der Kinder um: Markiert wurden nicht die Fehler, sondern das Richtige, aufsummiert wurden nicht die Fehler, sondern die Anzahl der richtigen Wörter bzw. Rechnungen. Fehler wurden im Feedback ignoriert, aber als Information für die Lehrkräfte für das Üben genommen. Am Ende jedes Schuljahres wurde sowohl die Rechtschreib-, Lese- und Rechenleistung mittels standardisierter als auch die Leistungsmotivation der Kinder unter Mitarbeit eines Teams von Studierenden der Sigmund Freud Privatuniversität Wien evaluiert. Die Auswertungen von mehr als 1100 Datensätzen aus vier Schuljahren liefern signifikante Ergebnisse: Ab der zweiten Klasse unterscheiden sich die Schulkinder, denen die Anzahl der richtigen Wörter und Rechenergebnisse rückgemeldet wurden und nicht das Falsche, sondern das Richtige in den schriftlichen Arbeiten gekennzeichnet wurden, signifikant von den Schulkindern, in deren Arbeiten Fehler markiert wurden und die Anzahl der Fehler aufgeschrieben wurde: die Kinder der Projektklassen zeigten bessere Leistungen und eine signifikant bessere Leistungsmotivation.

Publikation

Sindelar, B., Hejze, D., & Langer, V. (2011). Das Fehlerkillerprojekt: Leistungsmotivation und Lernerfolg bei Volksschulkindern. Ergebnisbericht einer Langzeitstudie. Zeitschrift für Pädiatrie und Pädologie, S. 23-27.

Sindelar, B. (2014). Vom Austausch zwischen Denken und Fühlen: Die verpasste Chance in der Pädagogik. In B. Sindelar, Von den Teilen zum Ganzen (S. 49-61). Münster: Waxmann.
Migration als Entwicklungsrisiko
Developmental risks of migration
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.01.2007 - 01.05.2008
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Entwicklungsforschung und Gesellschaft
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

SFU Studenten 

KooperationspartnerIn:

Wiener Kindergärten

Projektlaufzeit:

01.01.2007 - 01.05.2008

Drittmittel:

keine angegeben

Beschreibung:

Englisch
Children were examined who along with school enrolment had been classified as under-developed concerning their language development. A standardized language development test was used as well as observations of teachers in kindergarten in terms of motoric, social and cognitive maturity.

Publications
Sindelar, B. (2008). Migration als Entwicklungsrisiko Eine Untersuchung zur Sprachentwicklung von Vorschulkindern.Ergebnisbericht und Konsequenzen. Wien: Sigmund Freud PrivatUniversitätsVerlag., 2. Auflage 2012
Deutsch
Untersucht wurden Kinder, die anlässlich der Schuleinschreibung von den Schulleitern als sprachentwickungsverzögert eingestuft wurden, hinsichtlich ihrer Sprachentwicklung mittels eines standardisierten Sprachentwicklungstests sowie die Beobachtungen der Kindergartenpädagoginnen hinsichtlich motorischer, sozialer und kognitiver Reife.

Publikation
Sindelar, B. (2008). Migration als Entwicklungsrisiko Eine Untersuchung zur Sprachentwicklung von Vorschulkindern.Ergebnisbericht und Konsequenzen. Wien: Sigmund Freud PrivatUniversitätsVerlag., 2. Auflage 2012
Cyber Mobbing bei Jugendlichen
Cyber-bullying among adolescents
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.12.2013 - 01.01.2015
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Neue Medien in der Kinder und Jugendlichenpsychotherapie
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

Christoph Bendas, BSc. 

KooperationspartnerIn:

eine Neue Mittelschule und eine höhere Lehranstalt für Tourismus in Oberösterreich

Projektlaufzeit:

01.12.2013 - 01.01.2015

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Is there a difference in the subjective perception of real-life mobbing situations occurring in daily school life and cybermobbing-situations occurring mainly in social media networks? Target group: adolescents 14-18 years old. A comparison between real-life mobbing situations and cybermobbing-situations with pupils aged 14-18 years will be surveyed. Furthermore the level of concernment will be related to self-worth.

Publication
Sindelar, B., & Bendas, C. (2015). Neue Aktionsfelder der destruktiven Aggression: Mobbing und Cybermobbing bei Jugendlichen – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie 2 (2), 70-87. doi: 10.15136/15.2.2.70-87


Deutsch
Unterscheidet sich die subjektive Wahrnehmung von realen Mobbing-Situationen, die sich im Kontext der Schule ereignen, und Cybermobbing, welches vordergründig in sozialen Netzwerken auftritt, bei Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren?
Erhoben wird ein Vergleich realer Mobbingsituationen mit Situationen des Cybermobbing bei SchülerInnen in der Altersgruppe zwischen 14 und 18 Jahren nach dem Ausmaß der Betroffenheit und dies in Beziehung gesetzt mit dem Selbstwertgefühl.

Publikation
Sindelar, B., & Bendas, C. (2015). Neue Aktionsfelder der destruktiven Aggression: Mobbing und Cybermobbing bei Jugendlichen – Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Zeitschrift für freie psychoanalytische Forschung und Individualpsychologie 2 (2), 70-87. doi: 10.15136/15.2.2.70-87
Smiley-Test
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.09.2006 - 30.09.2010
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Pädagogik und Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

Mag Dorit Hejze; Mag Vivien Kain 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.09.2006 - 30.09.2010

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The smiley-test is a self-evaluation test to examine performance motivation of pupils in the grades 1-4.

Area of application
1st-4th grade

Procedure
Motivation is a central aspect of being successful at school. Motivation and performance are entangled. Consequently performance diagnostics is only partly relevant in practice. The individual potential to realise performance potentials needs to be included. The extent of motivation plays an important role in that process.The smiley-test is a self-evaluation test to examine performance motivation of pupils in the grades 1-4. Form: survey with pictures (low reading skills required). The test exiamines motivation for writing, reading, calculating, homework, practice.

Reliability(Cronbachs Alpha) = .785.

NormGrade-specific percentile, split for boys and girls (N = 1.092,  541 boys, 551 girls).

Operation time

Operation time 5 minutes; evaluation time maximum 5 minutes

Sindelar, B. (2012). Der Smiley-Test: Fragebogen zur Messung der Leistungsmotivation bei Volksschulkindern. Wien: Austria Press.

-----------
Deutsch
Der Smiley-Test-Selbstbeurteilungsverfahren zur Leistungsmotivation von Schulkindern in den ersten vier Schuljahren

Einsatzbereich
1. bis 4. Schulstufe

Das Verfahren
Motivation ist ein zentraler Aspekt des Schulerfolgs. Die Verwobenheit von Motivation und Leistung ordnet den Ergebnissen einer Leistungsdiagnostik nur bedingte Praxisrelevanz zu, wenn nicht zugleich die individuellen Möglichkeiten der Realisierung des Leistungspotentials berücksichtigt werden. Das Ausmaß an Motivation spielt dabei eine wesentliche Rolle.Der Smiley-Test ist ein Selbstbeurteilungsverfahren  zur Leistungsmotivation für Kinder in den ersten vier Schuljahren in Form eines Bilderfragebogens, der nur sehr geringe Lesefertigkeiten erfordert. Erhoben wird die Motivation für die Schule, für das Schreiben, das Lesen,  das Rechnen,  die Hausübung, das Üben.

Zuverlässigkeit
Die Reliabilität (Cronbachs Alpha) liegt bei .785.Normen
Schulstufenspezifische Percentile, getrennt für Buben und Mädchen (N = 1.092,  541 Buben, 551 Mädchen).

Bearbeitungsdauer
Testdurchführung ca. 5 Minuten, Auswertungszeit maximal 5 Minuten.

Sindelar, B. (2012). Der Smiley-Test: Fragebogen zur Messung der Leistungsmotivation bei Volksschulkindern. Wien: Austria Press.
Psychopathologie als soziale Konstruktion
Psychopathology as a social construction
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Omar Carlo Gioacchino Gelo
Projektlaufzeit: 01.09.2011 - 01.09.2017
Forschungsschwerpunkt:
  • Psychotherapie und Gesellschaft
Themenbereich:
  • Psychopathologie und Gesellschaft
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Omar Carlo Gioacchino Gelo (omar.gelo@sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Maddux (University of Salento, Italien); Vilei, George Mason University (USA)

Projektlaufzeit:

01.09.2011 - 01.09.2017

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Project content is to examine whether psychopathological phenomena in general (special focus on anorexia nervosa) do have objective character or are results of social construction.

-----------
Deutsch
Inhalt des Projektes ist zu begründen, inwiefern psychopathologische Symptome im Allgemeinen (und insbesondere das Störungsbild Anorexia nervosa) keine objektiven Phänomene sind, sondern das Resultat sozialer Konstruktionen.
Was hilft im Nahen Osten? Entwicklung nachhaltiger Peer-Support-Strukturen, damit zusammenhängende Selbstverständnisse und Hilfetheorien im Bereich MHPSS in der Region Syrien
“What helps the Helpers? Needs, Barriers, Resources”: What kind of support does the Middle East need? Developing sustainable peer support structures and related self-understanding and support theories in the field of MHPSS in the Syrian region
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. David Becker
Projektlaufzeit: 01.06.2016 - 30.04.2018
Forschungsschwerpunkt:
  • Sozialpsychologie
Themenbereich:
  • Migration
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. David Becker (david.becker@sfu-berlin.de

Projektteam:

Kate Sheese, MSc. (kate.sheese@sfu-berlin.de); Petra Kühnauer (kuehnauer@ina-fu.org); Josephine Jacobi 

KooperationspartnerIn:

Prof. Dr. Phil Langer, International Psychoanalytic University, Berlin; Prof. Dr. Angela Kühner, IUBH Internationale Hochschule GmbH, München

Projektlaufzeit:

01.06.2016 - 30.04.2018

Drittmittel:

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ

Beschreibung:

Englisch
Supporting research project in the frame of the regional project "Psychosocial Support for Syrian / Iraqi Refugees and Internally Displaced Persons" by GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) Working with refugees and displaced people in crisis and conflict contexts is a highly challenging task and often personally burdensome. Self and staff care, therefore, are considered to be important issues for any organization involved with humanitarian aid and/or development cooperation, e.g. community work, health care and education. However, it is not always clear:
  • what kind of support actually protects and promotes staff well-being under such stressful conditions,
  • what staff themselves consider to be important and effective,
  • how support can be implemented in organizational structures and routines shaped by emergencies,
  • to what extent cultural and gender-related dynamics must be considered, and
  • how donor organizations incorporate these issues into their approaches.
Our research project aims at developing and/or improving staff care for projects working with refugees and displaced people in the regional context of the Syrian and Iraqi crises, specifically in Iraq, Jordan, Lebanon and Turkey.

Our research project focuses on these issues in four steps:
  1. Finding out realities, needs and wishes of project staff, and getting to know the structures already in place, their limits and their usefulness.
  2. Figuring out what needs to change for whom and collaboratively developing effective support structures with project staff for the different working contexts and cultural environments.
  3. Implementing these changes in selected projects in Turkey, Iraq, Lebanon, and Jordan and jointly assessing long term usefulness.
  4. Consolidating the experiences and findings by outlining a concept for culture-sensitive, effective, and sustainable staff care structures for any project working in the region.

Behandlungsrelevante Diagnostik bei ADHS
Treatment-related diagnostics in ADHS
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.01.2008 - 31.12.2011
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Klinische Forschung in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

Team of SFU students 

KooperationspartnerIn:

Prim. Dr. Karl Ableidinger //Kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung des Klinikum Mostviertel-Amstetten-Mauer; Ass.Prof. Dr. Brigitte Hackenberg //Core-Unit für Psychosomatik der Universitätsklinik für Kinderheilkunde, AKH Wien;

Projektlaufzeit:

01.01.2008 - 31.12.2011

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
The clinical-empirical study is dedicated to the the question of treatment-relevant clinical psychological diagnosis in ADHD. The study was performed in cooperation with the psychotherapeutic outpatient clinic for children and adolescents at the Sigmund Freud University Vienna, the child and adolescent psychiatric Department of the Hospital Mostviertel Amstetten-Mauer, the Core Unit for Psychosomatic Medicine of the university clinic for Pediatrics in Vienna, supported by the university clinic for psychiatry of children and adolescents as part of a research ambulance. ADHD diagnosed children were examined with a complex clinical psychological diagnosis programme, whereas the with the pure test time of seven hours was split over several dates. The data obtained were analyzed using cluster analysis.
Three clusters could be differentiated according to criteria relevant to the therapeutic implications.

Sindelar, B., & Ableidinger, K. (2011). Behandlungsrelevante Diagnostik von AHDS. Ergebnisse einer klinisch-empirischen Studie. Zeitschrift für Pädiatrie und Pädologie, 4, S. 22-27.

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Deutsch
Die klinisch-empirische Studie, die in Kooperation der psychotherapeutischen Ambulanz für Kinder und Jugendliche der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien, der kinder- und jugendpsychiatrischen Abteilung des Klinikum Mostviertel-Amstetten-Mauer, der Core-Unit für Psychosomatik der Universitätsklinik für Kinderheilkunde in Wien mit Unterstützung der Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters im Rahmen einer Forschungsambulanz durchgeführt wurde, widmet sich der Fragestellung nach behandlungsrelevanter klinisch-psychologischer Diagnostik bei ADHS. Dabei wurden ADHS-diagnostizierte Kinder mit einem aufwändigen klinisch-psychologischen Diagnoseprogramm mit einer reinen Testzeit von insgesamt sieben Stunden, aufgeteilt auf mehrere Termine untersucht, die gewonnenen Daten mittels Clusteranalyse statistisch ausgewertet. Es ließen sich drei Cluster nach Kriterien, die für die therapeutischen Implikationen relevant sind, differenzieren.

Sindelar, B., & Ableidinger, K. (2011). Behandlungsrelevante Diagnostik von AHDS. Ergebnisse einer klinisch-empirischen Studie. Zeitschrift für Pädiatrie und Pädologie, 4, S. 22-27.
Impetus – Kollaborative Versorgungsplattform bei Depression im Alter
Impetus - collaborative care-platform focussing on seniority-depression
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg
Projektlaufzeit: 01.11.2015 - 01.10.2016
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • E-Mental Health
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Christiane Eichenberg (eichenberg@sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Salzburg Research Forschungsgesellschaft

Projektlaufzeit:

01.11.2015 - 01.10.2016

Drittmittel:

FFG, FTI-Initiative: benefit

Beschreibung:

Englisch
Seniority-depression is often not even detected or detected too late. Frequently, seniority depression is a psychological reaction on epiphenomena related to the process of ageing. Impetus examines the requirements for a collaborative care-platform specialized on seniority depression disorders. As a first step, a model (illustrating the interactions between agents in the care-process) will be created. Based on that model scenarios, research topics, recommendations for a follow-up project will be defined. Additionally, an actual collaborative platform for current agents shall be developed (detection of initial signals/personalized inteventions) in order to close the current care-gap.

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Deutsch
Depression im Alter wird oft nicht oder erst sehr spät erkannt und entsteht meist als psychische Reaktion auf Begleiterscheinungen des Alters. Impetus untersucht die Anforderungen für eine kollaborative Versorgungsplattform für Depression im Alter. Es wird ein Modell erstellt, das die Interaktionen zwischen den Akteuren des Versorgungsprozesses beschreibt, um auf dieser Grundlage Szenarien, Forschungsfragen und Empfehlungen für ein Nachfolgeprojekt zu entwickeln, in dem eine kollaborative Plattform für die Akteure entwickelt werden kann. Impetus will damit neue Wege aufzuzeigen, wie Anzeichen für eine Depression im Alter frühzeitig erkannt werden können und wie ältere Menschen mit depressiven Episoden durch personalisierte, altersgerechte Interventionen unterstützt werden können, um so das vorhandene Versorgungsdefizit zu reduzieren.

Antragsteller
Salzburg Research Forschungsgesellschaft mbH
Efficacy of Italian version of the Cool Kids Program
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Dr. Simona Scaini, PhD.
Projektlaufzeit: 13.01.2017 - 31.12.2019
Forschungsschwerpunkt:
  • Klinische Psychologie
  • Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie
Themenbereich:
  • Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie
  • Kognitive Verhaltenstherapie
ProjektleiterIn:

Dr. Simona Scaini, PhD. (s.scaini@milano-sfu.it

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

-

Projektlaufzeit:

13.01.2017 - 31.12.2019

Drittmittel:

-

Beschreibung:

Englisch
Objective

The purpose of the study is to evaluate the efficacy of individual and group version of the Cool Kids program, a cognitive-behavioural therapy (CBT) program for anxiety disorders among children and adolescents.in an Italian sample. Method: Children and adolescents (age 6–16) refer to Italian centres for the treatment of Psychological Disorders with a primary anxiety disorder diagnosis (n =300) were randomly allocated to individual/group CBT or a wait-list (WL) control condition. Results will be compared across groups by pre-post (pre-post treatment and follow up at 3/6 and 12 months) and between group design. In particular, the groups were compared on several measures of demographics and psychopathology to determine whether they differed in significant ways. Assessment data will be derived from self-reported measures of child anxiety symptoms rated by child, mother, and father and clinical standardized interview assessed by clinicians will be compared (see the following section about measures used). In addition, important predictors in childhood such as parents psychiatric symptoms, child’s externalizing symptoms, age, sex, marital status, treatment credibility will be included in analyses. The study could contribute to the evidence base for the Cool Kids program, already evaluated in Australia and other countries such as Denmark, for Italian population.
The development of resilience from preschool to primary school: a longitudinal study.
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Dr. Simona Scaini, PhD.
Projektlaufzeit: 22.04.2017 - 31.01.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie
Themenbereich:
  • Resilienz
ProjektleiterIn:

Dr. Simona Scaini, PhD. (s.scaini@milano-sfu.it

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Dr Marcella Caputi, Vita-Salute San Raffaele University

Projektlaufzeit:

22.04.2017 - 31.01.2020

Drittmittel:

-

Beschreibung:

Englisch
Description

Resilience research is nowadays undergoing a deep transformation. Recent reviews of the literature highlighted a surprising lack of information about the predictors of resilience in preschool age and developmental trajectories of resilience over time in healthy subjects. The main aim of the present study is thus to investigate potential predictors of resilience in a sample of Italian preschoolers. A sample of 100 children aged four years (attending the second year of kindergarten) will be recruited and followed for four years (until the second year of primary school). Parents will be informed about the aims of the research and will sign an informed consent in order to participate and to allow their children’s participation in the study, in accordance with the Declaration of Helsinki. Taking into account preschoolers’ limited attention span, data will be collected on an individual basis in three different occasions by a trained experimenter. Correlates and potential predictors of resilience were selected basing on the literature review. Therefore, children's assessment will comprehend a test on resilience and the administration of tasks on theory of mind, verbal ability, executive functions, quality of life, relationship with the teacher, coping and attributional style. In order to have a clearer picture of the children's functioning, we will also administer questionnaires to teachers and parents. More specifically, teachers will complete questionnaires regarding their relationship with each child and children’s behaviour. Whereas parents will complete questionnaires on their child’s behaviour, resilience and life events, and on satisfaction with parenthood. Results of the present research will allow a better comprehension of the mechanisms underlying the gradual evolution of resilience over the transition to primary school and will constitute a basis for interventions aimed at enhancing resilience among healthy children.
Assessment and Identity in a Non-Clinical Sample
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Dr. Rosita Borlimi, MSc.
Projektlaufzeit: 23.11.2016 - 23.12.2017
Forschungsschwerpunkt:
  • Klinische Psychologie
Themenbereich:
  • Psychophysiologie
ProjektleiterIn:

Dr. Rosita Borlimi, MSc. (r.borlimi@milano-sfu.it

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

23.11.2016 - 23.12.2017

Drittmittel:

none

Beschreibung:

Englisch
Description

The aim of the study is to investigate the psychological traits in a non-clinical sample of students (18-29 y/o) by exploring the psychological distress via cluster analysis. In addition to this exploratory goal, the hypotheses of the study are: 1.  People with high level of obsessive traits show a higher physiological activation in the SNA during the presentation of a photo-stimulus series than a control group. 2.  People with high level of perfectionism, body dissatisfaction, obsession with body-weight-food show a higher physiological activation in the SNA during the presentation of a photo-stimulus series than a control group. 3.  Previous research findings have linked childhood and first adolescence abuse with an inferior capability to remember episodes recollected from their lives, compared to the average. The hypothesis is that in a group of people who grew up in a situation of caregiver deprivation and emotional neglect the total score of autobiographical memory is inferior than the total score of the control group. <!-- [if gte mso 9]> <w:LsdException Locked="false" Priority="50" Name="Grid Table 5 Dark Accent
Psychotherapy Research, General Issues, Process and Outcome
Psychotherapy Research, General Issues, Process and Outcome
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Omar Carlo Gioacchino Gelo; Univ.-Prof. DDr. h.c.mult. Alfred Pritz; Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken
Projektlaufzeit: 01.01.2009 - 31.12.2014
Forschungsschwerpunkt:
  • Grundlagenforschung der Psychotherapiewissenschaft
Themenbereich:
  • Theorie
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Omar Carlo Gioacchino Gelo (omar.gelo@sfu.ac.at); Univ.-Prof. DDr. h.c.mult. Alfred Pritz (alfred.pritz@sfu.ac.at); Univ.-Prof. Mag. DDr. Bernd Rieken (bernd.rieken@sfu.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Keine

Projektlaufzeit:

01.01.2009 - 31.12.2014

Drittmittel:

Keine

Beschreibung:

Englisch
This project aims at describing the main trends

This projects aims at describing the foundations of psychotherapy research, and its applications to both process and outcome research. We first address some fundamental issues in psychotherapy research from a historical, philosophical, and theoretical perspective. Then, we focus on both process and outcome research. In doing this, both quantitative and qualitative approaches are given equal relevance.
Deutsch



Integration revisited. Über Verschränkungen von (hegemonialen) Integrationsdiskursen und Alltagspraxen.
Integration revisited
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Univ. Ass. Dr. Katharina Hametner
Projektlaufzeit: 01.09.2013 - 01.09.2016
Forschungsschwerpunkt:
  • Kulturpsychologie
Themenbereich:
  • Migration
ProjektleiterIn:

Univ. Ass. Dr. Katharina Hametner 

Projektteam:

Mag. Sasa Duric; Mag. Daniela Pertl 

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.09.2013 - 01.09.2016

Drittmittel:

keine angegeben

Beschreibung:

Englisch
Integration debates have been part of public discourse for years in Europe. Increasingly, ‘multiculturalism’ is an issue of failure and advocate cultural integration of ‘migrants’ understood as assimilation (Alexander, 2013; Kaya, 2012; Hess & Moser, 2009). This discourse carries dichotomizing and judgmental attribution beyond the level of the content, in the manner people talk about ‘migrants’. Affiliations (national) are established by means of contrasting apparently irreconcilable contradictions – ‘we’ vs. ‘The other’, ‘western-modern values’ vs. ‘Pre-modern-traditional values’. A desirable ideal of the own is constructed by delimitation of the apparently ‘other’ (Said, 1978; Hall, 2000).

An exclusion mechanism is always inherent in that act of definition, excluding those who do not correspond to this ideal. This process of ‘Otherings’ (Spivak, 1985) takes not only place on a linguistic-symbolic level, but also implies a substantive structural precipitation. The introduction of integration courses and citizenship tests, as taken place in Europe in the past (Kostakopoulou, 2010) may be seen as such materialization. Comparable developments may be traced also for Austria (Bauböck & Perchinig, 2006; Plutzar, 2010). At the same time this linguistic-symbolic and substantive structural orders also impact the daily practice of involved subjects. Not only suggest discursive orders certain subject positions but also make positioning, negotiation processes and ways of dealing within these parameters necessary in practice.

The research interest related to this project now focuses on the example in Austria by introducing and practicing measures for integrations based on this very entanglement of discursive level and collective or individual everyday practice. The focus is the analysis of integration courses and citizenship tests, the political and media negotiation, and the enrolment in the daily practice of the ones to integrate and the dominant society.

Research questions are: How are (national) affiliations and exclusions discursively constructed?
How enrol these discourses into the everyday practice of the subjects?
Which subject positions are available for members of the majority and minority respectively within this framework and how are they negotiated?

To follow-up on these research questions, discourse and subject levels are seen as entangled. This way they establish (hegemonic) integration discourses and subject positions (eg, we ‘vs. the other’), individuals identify themselves with these attributions in different ways, reject them, or influence the discourses (insofar as they have an opportunity). By means of a triangulation of methods of discourse analysis (Hunter, 2004; Keller, 2007) and the documentary analysis (Bohnsack, 2008; Przyborski, 2004) of group discussions (Bohnsack, 2008) and narrative interviews (Sagittarius, 1983) the dialectical mechanisms at the interfaces of these levels shall be recognized and explored. On the one hand, relevant materials for the response to the question are evaluated in a discourse analytical manners (eg course materials of modules that need to be completed as part of the integration agreement, learning material for the Austrian citizenship test, the values fibula of the Austrian Integration State Secretariat, integration indicators, articles in the print media, which were published along with the introduction and publication of the above materials and measures). On the other hand, centralized orientations directing actions of majority and minority members from group discussions and interviews (e.g. with participants and providers of integration courses, employees from municipal authorities entrusted with the execution of integration measures are reconstructed by means of documentary methods. The study aims to counteract a biased consideration of the discursive level. This insofar as self-positioning of individuals whose everyday practice and subject constitutive effect of discourses and their interference are analysed and the interfaces between these levels become the actual object of cognition (Tuider, 2007; Spies, 2010). It is firstly about a critical re-reading of the Austrian integration discourse and the elaboration of included subject positions. Secondly, a sound understanding of the potency of integration discourses shall be gained and it shall be visualized how individuals (re) produce, confirm or reject them in their everyday practice. As such, a view to a to date empty space within research is possible.: the entanglement of discursive negotiation of integration with the associated everyday practice.

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Deutsch
Im europäischen Raum sind Integrationsdebatten seit Jahren Teil eines öffentlichen Diskurses. Sie problematisieren vermehrt ‘Multikulturalismus’ als gescheitert und befürworten demgegenüber eine assimilatorisch verstandene kulturelle Integration von ‘MigrantInnen’ (Alexander, 2013; Kaya, 2012; Hess & Moser, 2009). Über die inhaltliche Ebene hinausgehend transportiert dieser Diskurs, in der Art und Weise wie über ‚MigrantInnen‘ gesprochen wird, dichotomisierende und wertende Zuschreibungen. Über eine Gegenüberstellung von scheinbar unvereinbaren Widersprüchen – ‚wir‘ vs. ‚die anderen‘, ‚westlich-moderne Werte‘ vs. ‚vormodern-traditionelle Werte‘ – werden (nationale) Zugehörigkeiten konstruiert. Dabei wird über die Abgrenzung von scheinbar ‚Anderen‘ ein anzustrebendes Ideal des ‚Eigenen‘ konstruiert (Said, 1978; Hall, 2000). Jenem Definitionsakt ist dabei stets ein Ausgrenzungsmechanismus inhärent, durch den diejenigen ausgeschlossen werden, die diesem Ideal nicht entsprechen. Dieser Prozess des ‘Otherings’ (Spivak, 1985) vollzieht sich nicht nur auf einer sprachlich-symbolischen Ebene, sondern impliziert ebenso einen materiell-strukturellen Niederschlag. Die Einführung von Integrationskursen und Staatsbürgerschaftstests, wie sie in den letzten zehn Jahren im europäischen Raum (Kostakopoulou, 2010) erfolgt ist, kann als eine derartige Materialisierung gesehen werden. Vergleichbare Entwicklungen lassen sich auch für Österreich (Bauböck & Perchinig, 2006; Plutzar, 2010) nachzeichnen. Gleichzeitig bedeuten diese sprachlich-symbolischen sowie materiell-strukturellen Ordnungen aber auch Effekte für die Alltagspraxis der in sie verwobenen Subjekte. Nicht nur legen diskursive Ordnungen Subjekten gewisse Subjektpositionen nahe, sie machen auch Positionierungen, Aushandlungsprozesse und Umgangsweisen im Rahmen dieser nahelegten Subjektpositionen auf handlungspraktischer Ebene notwendig.Das Forschungsinteresse dieses Projekts richtet sich nun am Beispiel in Österreich eingeführter und praktizierter Integrations’maßnahmen‘ auf ebendiese Verschränkung von diskursiver Ebene und kollektiver bzw. individueller Alltagspraxis. Im Fokus steht dabei die Analyse von Integrationskursen und Staatsbürgerschaftstests, deren politische und mediale Verhandlung, sowie deren Einschreibung in die Alltagspraxis der ‚zu Integrierenden‘ und der Dominanzgesellschaft.Forschungsleitende Fragen sind dabei:
  • Wie werden (nationale) Zugehörigkeiten und Ausgrenzungen diskursiv konstruiert?
  • Wie schreiben sich diese Diskurse in die Alltagspraxis der Subjekte ein?
  • Welche Subjektpositionen stehen für Mehrheits- und Minderheitsangehörige in diesem Rahmen zur Verfügung und auf welche Weise werden sie ausverhandelt?
Um diesen Forschungsfragen nachzugehen, werden Diskurs- und Subjektebene als verschränkt verstanden. So konstruieren (hegemoniale) Integrationsdiskurse Subjektpositionen (z.B. ‚wir‘ vs. ‚die anderen‘), Individuen identifizieren sich mit diesen Zuschreibungen auf verschiedene Art und Weise, lehnen diese ab, oder wirken selbst auf die Diskurse ein (insofern sie die Möglichkeiten dazu haben). Mittels einer Methodentriangulation von Diskursanalysen (Jäger, 2004; Keller, 2007) sowie der dokumentarischen Auswertung (Bohnsack, 2008; Przyborski, 2004) von Gruppendiskussionen (Bohnsack, 2008) und narrativen Interviews (Schütze, 1983) sollen die dialektischen Mechanismen an den Schnittstellen dieser Ebenen erfasst und ausgelotet werden. Dabei werden einerseits für die Beantwortung der Fragestellung relevante Materialien diskursanalytisch ausgewertet (z.B. Kursmaterialien von Modulen, die im Rahmen der Integrationsvereinbarung absolviert werden müssen, Lernunterlagen für die österreichische Staatbürgerschaftsprüfung, die Wertefibel des österreichischen Integrationsstaatsekretariats, die Integrationsindikatoren, Artikel in den Printmedien, die rund um die Einführung bzw. Veröffentlichung der oben genannten Materialien und Maßnahmen publiziert wurden). Andererseits werden zentrale handlungsleitende Orientierungen von Mehrheits- und Minderheitsangehörigen aus Gruppendiskussionen und Interviews (z.B. mit TeilnehmerInnen sowie AnbieterInnen von ‚Integrationskursen‘, MitarbeiterInnen der mit der Abwicklung von Integrationsmaßnahmen betrauten Magistratsabteilungen) mittels dokumentarischer Methode rekonstruiert.Ziel der Studie ist es, einer einseitigen Betrachtung der diskursiven Ebene insofern entgegenzuwirken, indem die Selbstpositionierungen von Individuen, deren Alltagspraxis und die subjektkonstituierende Wirkung von Diskursen und deren Interferenz analysiert und die Schnittstellen zwischen diesen Ebenen zum eigentlichen Erkenntnisgegenstand gemacht werden (Tuider, 2007; Spies, 2010). Dabei geht es zum einen um eine kritische Relektüre des österreichischen Integrationsdiskurses und das Herausarbeiten, der darin enthaltenen Subjektpositionen. Zum anderen soll ein fundiertes Verständnis der Wirkmächtigkeit von Integrationsdiskursen gewonnen werden und sichtbar gemacht werden, inwiefern Individuen diese in ihrer Alltagspraxis (re)produzieren, bestätigen oder ablehnen. Auf diese Weise wird ein Blick auf eine bis dato in der Forschung bestehende Leerstelle möglich: die Verschränkung der diskursiven Verhandlung von Integration mit der damit verbundenen Alltagspraxis.
SPRISTAD – Entwicklung von Psychotherapieauszubildenden
SPRISTAD – Psychotherapy students’ development
SPRISTAD – Razvoj študentov psihoterapije
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Omar Gelo; Dr. Anja Kozina
Projektlaufzeit: 01.01.2014 - 01.12.2018
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • Ausbildungsforschung
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Omar Gelo (omar.gelo@sfu.ac.at); Dr. Anja Kozina (anja.kozina@sfu-ljubljana.si

Projektteam:

Univ.-Prof. Dr. Jutta Fiegl (jutta.fiegl@sfu.ac.at); Univ.-Ass. Mag. Elitsa Tilkidzhieva (elitsa.tilkidzieva@sfu.ac.at); Dr. Mihael Černetič (miha.cernetic@sfu-ljubljana.si); Mag. Miran Možina (miranmozina.slo@gmail.com); Alojzija Terbuc (alojzija.terbuc@sfu.ac.at

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof. Dr. David Orlinsky, USA; Univ.-Prof. Dr. Bernhard Strauss, Deutschland; Univ.-Prof. Dr. Michael Helge Rønnestad, Norwegen; Univ.-Prof. Dr. Ulrike Willutzki, Deutschland

Projektlaufzeit:

01.01.2014 - 01.12.2018

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
This international study is coordinated by SPRISTAD (Interest Section on Training and Development of the Society for Psychotherapy Research) and aims to investigate the development of psychotherapy trainees during their training. The Sigmund Freud University is involved in this study for several years as well as many international colleagues.
The study aims to identify (1) the changes occurring in psychotherapy trainees during their training and (2) the factors influencing their development. The main focus is on the clinical work done by psychotherapy trainees during their training.

The outcome of the study could be a useful contribution on understanding the professional development of the trainees and may lead to an improvement of future training programs through identifiying the factors that promote or hinder the development of trainees. Moreover, the trainees participating in the study have the possibility of accessing their data, so that they can monitor their experiences during the training and reflect on them.

SPRISTAD members from several countries around the world are contributing to this longitudinal study, with the involvement of more than 40 psychotherapy training institutes and universities. The Sigmund Freud University in one of them.
Deutsch
Die von SPRISTAD (Society for Psychotherapy Research – Interest Section on Training and Development) initiierte Studie stellt den ersten wesentlichen Versuch dar konsequent Entwicklungsprozesse in der psychotherapeutischen Ausbildung zu untersuchen und nachzuvollziehen. Seit Jahren arbeitet das Team der Sigmund Freud Privatuniversität aktiv mit den internationalen Kolleginnen und Kollegen von SPRISTAD zusammen, um diese umfangreiche Studie konzeptuell und inhaltlich vorzubereiten.

Die Studie zielt darauf ab, (1) Veränderungen der Auszubildenden während der Ausbildungszeit abzubilden, und (2) Einflüsse zu identifizieren, die auf die Entwicklung der Auszubildenden fördernd oder hinderlich wirken können. Informationen über die Eigenschaften der Auszubildenden und der Ausbildungsprogramme sollen systematisch erfasst werden, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Erfahrungen der Auszubildenden in der klinischen Praxis gelegt wird.

Die Studie soll zu einem besseren Verständnis der beruflichen Entwicklung beitragen und zukünftige Ausbildungsprogramme verbessern, indem Faktoren identifiziert werden, welche die Entwicklung fördern oder behindern. Des Weiteren haben Auszubildende, die an der Studie teilnehmen, Zugriff auf alle von ihnen übermittelten Daten, sodass sie ihre Ausbildung und Praktikumserfahrungen über die Zeit verfolgen und darüber reflektieren können.

SPRISTAD Mitglieder führen in vielen Ausbildungsprogrammen weltweit diese gemeinsame Längsschnitt-Untersuchung über die Entwicklung von AusbildungskanditatInnen durch. Die Studie wurde gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von mehr als 40 klinischen Ausbildungsstätten und Universitäten ausgearbeitet.

Projektstatus
Schritt 1: Vorbereitung: 2014-2016
Schritt 2: Longitudinalstudie: ab 2016
Schritt 3: Erste Analyse: 2018-2019
Schritt 4: Regelmäßige jährliche Analyse
Slowenisch
Mednarodno raziskovalno omrežje SPRISTAD načrtuje to raziskavo kot longitudinalni sistematični raziskovalni in indukcijski projekt, načrtovan za empirični oris in raziskavo pomembnih spremenljivk povezanih z zgodnjim razvojem kariere psihoterapevtov, pri čemer je vzorec statistično ustrezen, kar omogoča zaznavanje tudi relativno majhnih, vendar pomembnih dejavnikov. Ciljna populacija so študenti psihoterapije oz. specializanti psihoterapije. Privatno univerzo Sigmund Freud je akreditiral SPR/CRN kot uradno ustanovo za sodelovanje pri raziskavi, skupaj s 40 drugimi ustanovami po celem svetu.

Namen in cilji raziskave:
(1) spremljati časovni potek progresivnih sprememb študenta psihoterapije, (2) empirično določiti dejavnike, ki pospešujejo ali zavirajo razvoj študenta psihoterapije in (3) opraviti raziskavo z zbiranjem kvantitativnih in kvalitativnih podatkov velikega števila študentov psihoterapije različnih usmeritev v širokem spektru študijskih programov.
Im Spannungsfeld hegemonialer Zuschreibungen: Die mediale Repräsentation von migrantischen AkademikerInnen in Österreichischen Tageszeitungen
Between the conflicting priorities of hegemonic attributions: The media representation of migrant academics in Austrian newspapers
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Univ.-Ass. Dr. Katharina Hametner
Projektlaufzeit: 01.01.2018 - 31.12.2018
Forschungsschwerpunkt:
  • Sozialpsychologie
Themenbereich:
  • Migration
ProjektleiterIn:

Univ.-Ass. Dr. Katharina Hametner (katharina.hametner@sfu.ac.at

Projektteam:

Univ.-Ass. Natalie Rodax, MSc. (natalie.rodax@sfu.ac.at

KooperationspartnerIn:

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (AK), Abteilung Frauen Familie

Projektlaufzeit:

01.01.2018 - 31.12.2018

Drittmittel:

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien (AK), Abteilung Frauen Familie

Beschreibung:

Englisch
Migrants with academic achievements are still highly underrepresented to even “invisible“ in today’s migration and integration discourses (Farrokhzad, 2010, p. 306). Rather, in the speaking about ‘the others’, there is a “deficit oriented perspective” (Farrokhzad, 2010, p. 306) as so-called ‘low-skilled’ migrants are demonstrably received on a more frequent basis (Hametner & Rodax, 2017, p. 94; Rodax, 2016), or as Yildiz (2016, p. 31) puts it: there is a “publically dominating picture of the migrant as deficient being”. Frequently, these discursive images culminate in debates about migrants in ‘Western’ labour markets: Specific ‘ethnic’ or ‘cultural’ backgrounds are considered indices of low educational and working performance. Hence, there are transitions as well as an interlocking of economic, educational and racist discourses. Now, the question arises whether – and if yes how – a ‘Western’ hegemonic society speaks apart these prominent topoi and tropes about persons who do not ‘fit’ in these discursive images due to their high qualifications? This research question is to be addressed within a Critical Discourse Analytical approach. The collection of data is focussed on articles of four parallelised Austrian newspaper media: two daily (“Krone” and “Standard) as well as two weekly occurring (“News” and “Falter”) newspapers of different editorial policies. Statistically relevant groups that are to be addressed are ‘people of colour’, ‘Muslim’ migrants as well as migrants from the ‘new Eastern European accession countries’. To ensure timeliness of data, the past 9 months of the year 2017 are to be analysed. By applying a Critical Discourse Analysis, we aim to critically analyse hegemonic ways of speaking regarding the usage of referential strategies, attributions and action’s as well as processual representations. By this, the project contributes to establishing differentiated perspectives on migrant academics on the one hand and – together with “the Chamber of Labour of Vienna” – the derivation of labour market political interventions on the other.
Deutsch
„Bildungserfolgreiche Frauen und Männer mit Migrationshintergrund im dominierenden Einwanderungsdiskurs [sind] nach wie vor unsichtbar“ (Farrokhzad, 2010, S. 306). Des Weiteren zeigt sich in aktuellen Migrations- und Integrationsdebatten - wenn über die ‘Anderen’ gesprochen wird - ein „defizitorientierter Blickwinkel“  (Farrokhzad, 2010, S. 305), der u.a. darüber konstruiert wird, dass ‚minderqualifizierten MigrantInnen‘ nachweislich mehr Raum innerhalb der Debatten über die ‚Anderen‘ eingeräumt wird (Hametner & Rodax, 2017, S. 94; Rodax, 2016). Derartige Sprechweisen sind oftmals durch Topoi ‚mangelnder‘ Sprachkenntnisse, ‚geringer Leistungsfähigkeit‘ und ‚Rückständigkeit‘ geprägt (Hametner & Rodax, 2017, S. 95ff; Yildiz, 2016, S. 30ff; Farrokhzad, 2010, S. 305); eine bestimmte ethnische Herkunft, Sprache oder auch Kleidungsstil werden als Indices geringer Bildungs- und Leistungsorientierung gelesen und konstruiert. In solchen Debatten um MigrantInnen am Arbeitsmarkt verzahnen sich damit ökonomische und Bildungsdiskurse mit rassistischen Diskursen. Es stellt sich also die Frage wie und ob (überhaupt) abseits dieser prominenten Topoi über MigrantInnen gesprochen wird, die aufgrund ihrer Kompetenzen offensichtlich nicht in diese diskursiven Positionierungen ‘passen’. Zur empirischen Untersuchung dieser Fragestellung wird eine kritische Diskursanalyse nach Jäger (2012) durchgeführt. Dabei soll die Darstellung statistisch relevanter Gruppen (siehe Statistik Austria, 2016) vergleichend analysiert werden, nämlich zum einen ‚People of Colour‘ und zum anderen MigrantInnen ‚muslimischer‘ Herkunft sowie MigrantInnen aus ‚neuen Ost-EU-Beitrittsländern‘. Um Aktualität der Ergebnisse gewährleisten zu können, werden relevante Diskursausschnitte der vergangenen neun Monate (des Jahres 2017) untersucht. Bezüglich der interessierenden Medien sollen Artikel zweier verschiedener Tageszeitungen unterschiedlicher Positionierung (die Krone, der Standard) erhoben werden. Zudem wird die Berichterstattung zweier Wochenzeitungen (News, der Falter) in Kontrast gesetzt. Das Projekt beabsichtigt damit zum einen die Rekonstruktion einer differenzierteren Sichtweise auf migrantische Akademikerinnen und will zum anderen – gemeinsam mit der Auftraggeberin „AK Wien“ – Anknüpfungspunkte zur Ableitung integrationspolitischer Interventionen liefern.
Zur Konstruktion der muslimischen Frau‘ im Spannungsfeld von Freiheit und Zwang
On the construction of 'the Muslim woman' between the poles of liberation and oppression
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Univ.-Ass. Dr. Katharina Hametner
Projektlaufzeit: 01.03.2016 - 28.02.2017
Forschungsschwerpunkt:
  • Sozialpsychologie
Themenbereich:
  • Migration
ProjektleiterIn:

Univ.-Ass. Dr. Katharina Hametner (katharina.hametner@sfu.ac.at

Projektteam:

Univ.-Ass. Natalie Rodax, MSc. (natalie.rodax@sfu.ac.at); Mag. Katharina Steinicke (katharina.steinicke@web.de); Anna Maria Mayer, BSc. (anna.april26@gmail.com); Gabriela Kielhorn, B.A. (gabriela.kielhorn@univie.ac.at); Isabel Prado Jacob, B.A. (prado.isabel2@gmail.com); Mag. Saša Durić (d_saska@gmx.at); Lena Landertinger, BSc. (lena.mm.landertinger@gmail.com

KooperationspartnerIn:

MA 7 – Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien; Zukunftsfond der Republik Österreich

Projektlaufzeit:

01.03.2016 - 28.02.2017

Drittmittel:

MA 7 – Wissenschafts- und Forschungsförderung der Stadt Wien, Zukunftsfond der Republik Österreich

Beschreibung:

Englisch
The research project examines the construction of 'the Muslim woman' in Austrian media discourse and in which terms such discursive pictures are negotiated by Viennese Muslim women in their everyday practice. To approach this task empirically, we apply a method triangulation: Firstly, we analyse the dimensions of the media construction of ‘the Muslim woman’ in Austrian women´s magazines with a wide circulation (Woman, Wienerin) by means of Critical Discourse Analysis. Secondly, we conduct narrative interviews with Muslim women in Vienna and analyse them by means of Documentary Method. By combining these two analysis perspectives we aim to investigate the intersection of discourse and everyday-life.
Deutsch
Das Forschungsprojekt untersucht, welches Bild von Musliminnen im österreichischen Diskurs konstruiert wird und welche Rolle dieses Bild für den Lebensalltag von in Wien lebenden Musliminnen hat. Dafür werden einerseits Zeitschriftenartikel auflagenstarker österreichischer Frauenzeitschriften (Woman, Die Wienerin) aus dem Zeitraum 2010 bis dato anhand einer kritischen Diskursanalyse untersucht. Andererseits werden narrative Interviews mit in Wien lebenden Muslimininnen geführt und mittels dokumentarischer Methode ausgewertet. Im Zusammenspiel dieser beiden Analysen soll die Verknüpfung diskursiver Strukturen mit alltagspraktischer Erfahrung beleuchtet werden.
Prophylaktische transanale Irrigation als Behandlung für das tiefe anteriore Resektionssyndrom - eine kontrolliert randomisierte Multizenterstudie
Prophylactic transanal irrigation (TAI) as a treatment against low anterior resection syndrome (LARS) following low anterior rectal resection – a controlled-randomized multicentre trial
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Medizin
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr.med Harald Rosen
Projektlaufzeit: 12.01.2016 - 09.03.2019
Forschungsschwerpunkt:
  • Darmkarzinom
Themenbereich:
  • Rektalchirurgie
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr.med Harald Rosen (rosensurg@csi.com

Projektteam:

Univ.-Prof. Dr.med Alois Fürst (afuerst@caritasstjosef.de); Dr Johann Hebenstreit; Univ.-Prof. Dr. med. Werner Kneist (werner.kneist@unimedizin-mainz.de

KooperationspartnerIn:

Professor A. Fürst, Department of Surgery, Caritas-KH St. Josef, Regensburg, Germany; Dr. J. Hebenstreit, Department of Surgery, Barmherzige Brüder, Graz, Austria; Professor W. Kneist, Department of General, Visceral and Transplant Surgery, University Medical Centre of the Johannes Gutenberg University, Mainz, Germany

Projektlaufzeit:

12.01.2016 - 09.03.2019

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
During the last decades modern colorectal surgery has aimed to achieve preservation of the anal sphincter after low (or „ultralow“) anterior rectal resection down to a level of 1-2cm above the dentate line. While knowledge of the local spread in rectal cancer as well as the effect of neoadjuvant chemo/radiotherapy have justified the use of ultralow or coloanal anastomoses as well as intersphincteric resections from the oncologic point of view, the effect of such strategies on functional outcome of the new “continence organ” have been discussed more and more controversially in the past.Today it is widely accepted that sphincter preservation is not directly associated with a situation which can be regarded as an anal continence which had existed in most of the patients preoperatively but rather to a functional change which will cause major problems. Low anterior resection syndrome (LARS) has been already described by single publications in the past as a disorder consisting of frequent (unproductive) bowel movements, repeated faecal urgency followed by fragmentation of the bowel content (“clustering”), emptying difficulties and –finally- anal incontinence of various degrees of severity. More recently LARS and its major negative impact on quality of life (QOL) has gained more and more attention in the medical literature and today it is widely accepted that some or all  of the above-mentioned functional problems will be experienced by up to 80% of all patients after anterior rectal resection. Transanal irrigation (TAI) has been already described as an effective approach for functional problems following rectal resection back 1989 (13), however, failed to get a broader attention in the surgical community and it took until the new millennium that different European study groups “reinvented” this treatment for patients suffering from severe LARS in the follow-up of patients after rectal resection. Taking into account that LARS will affect almost the majority of all patients after rectal resection and almost everyone after “ultralow” rectal resection including coloanal anastomosis this study group has discussed the possibility to evaluate the effect of a prophylactic application in patients after closure of their protective ostomy following low anterior rectal resection which will be investigated by means of a prospective controlled randomized trial.
„Enorm in Form“ - Impact of an interdisciplinary treatment of childhood obesity on inflammatory and immunological processes
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychologie
ProjektleiterIn: Dr. Stefana Holocher-Ertl
Projektlaufzeit: 05.07.2013 - 05.07.2020
Forschungsschwerpunkt:
  • Entwicklungspsychologie, Entwicklungspsychopathologie, Kinder- und Jugendlichenpsychologie
  • Klinische Psychologie
Themenbereich:
  • Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie
  • Störungsspezifische Forschung
ProjektleiterIn:

Dr. Stefana Holocher-Ertl (stefana.holocher-ertl@univie.ac.at

Projektteam:

 

KooperationspartnerIn:

Prim. Priv.-Doz. Dr. Matthias Mayerhofer, MBA /Zentrallabor, Hanusch Krankenhaus und Laborverbund der WGKK; Univ.-Doz.in Dr.in Claudia Wojnarowski //Gesundheitszentrum Wien-Nord der WGKK;Dr. Stefana Holocher-Ertl //Sigmund Freud PrivatUniversität Wien; Dr. Gregor Hörmann, Univ.-Prof. Dr. Harald Esterbauer, Assoc.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Martin Bilban //Core Facility Genomics, Medizinische Universität Wien;

Projektlaufzeit:

05.07.2013 - 05.07.2020

Drittmittel:

keine angegeben

Beschreibung:

Englisch
The inflammation of adipose tissue is the key mechanism for the development of sequelae, such as insulin resistance, diabetes mellitus type 2 and cardiovascular diseases. In adulthood, lifestyle modification and weight reduction may stop chronic subclinical inflammation processes and as such the risk of sequelae reduced. However, comprehensive data regarding the influence on inflammatory and immunological processes by early treatment of children and adolescent overweight and obesity and adolescents are not yet available.
With the initiative “Enorm in Form” the Vienna Health Insurance has launched a new interdisciplinary outpatient therapy programme for obese children at the age of 10 to 14. This initiative shall help very obese children and adolescents on a long term to lose weight. Over a period of 6 months a comprehensive medical, psychological, psychotherapeutic, dietetic and scientific sports support is provided by an interdisciplinary team. Standardized initial and final examinations of may assess therapeutic success for each participating child/adolescent.Along with the research project, the impact on chronic inflammatory processes of this interdisciplinary outpatient therapy shall be examined. The research hypothesis is that besides a weight reduction also a decrease in chronic subclinical inflammation may be achieved for children by a successful intervention. In addition to established clinical chemical inflammation parameters new inflammatory and immunological markers will be examined. By using multiplex cytokine assay, extensive immunopheno-typing and expression analysis of isolated immune cells, the effect of therapy on immunological and inflammatory processes shall be comprehensively assessed;gender difference are given special consideration in this process. The results of the study will contribute to a better understanding of pathogenic processes in the context of juvenile obesity and thus help to improve future approaches to the treatment and tertiary prevention for overweight children.

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Deutsch
Übergewicht und Adipositas im Kindesalter stellen weltweit ein zunehmendes gesundheitspolitisches und gesundheitsökonomisches Problem dar. Nach Daten des Österreichischen Ernährungsberichtes sind allein in Wien 10.000 Kinder und Jugendliche betroffen. Für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind Übergewicht und Adipositas mit körperlichen, psychischen und sozialen Einschränkungen verbunden, die zu verkürzter Lebenszeit, gesundheitlichen Belastungen und einer Verminderung der Lebensqualität führen. Darüber stellt Adipositas den wesentlichen Risikofaktor für die Entstehung von Diabetes mellitus und kardiovaskulären Erkrankungen im späteren Leben dar. Der Kampf gegen Übergewicht und Adipositas im Kindesalter und die Verhinderung von Folgeerkrankungen hat somit eine zentrale Rolle in der Gesundheitsvorsorge.Die Fettgewebsentzündung im Rahmen der Adipositas ist der entscheidende Mechanismus in der Entstehung von Folgeerkrankungen wie Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2 und kardiovaskulären Erkrankungen. Im Erwachsenenalter kann durch Lebensstilmodifikation und Gewichtsreduktion der chronische subklinische Entzündungsprozess aufgehalten und in Folge das Risiko für Folgeerkrankungen gesenkt werden. Umfassende Daten zur Beeinflussbarkeit inflammatorischer und immunologischer Prozesse durch frühzeitige Therapie von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter sind jedoch bislang nicht vorhanden.Mit der Initiative „Enorm in Form“ hat die Wiener Gebietskrankenkasse ein neues interdisziplinäres ambulantes Therapieangebot für adipöse Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren gestartet. Damit soll stark übergewichtigen Kindern und Jugendlichen geholfen werden, auf lange Sicht Gewicht zu verlieren. Über einen Zeitraum von 6 Monaten erfolgt eine umfassende medizinische, psychologische, psychotherapeutische, diätologische und sportwissenschaftliche Betreuung durch ein interdisziplinäres Team. Durch standardisierte Eingangs- und Abschlussuntersuchungen kann der Therapieerfolg für jedes teilnehmende Kind beurteilt werden.Im Rahmen des Forschungsprojektes soll der Effekt dieser interdisziplinären ambulanten Therapie auf chronische Entzündungsprozesse untersucht werden. Die Forschungshypothese ist, dass durch eine erfolgreiche Intervention bei Kindern neben einer Gewichtsreduktion auch ein Rückgang der chronischen subklinischen Entzündung erreicht werden kann. Dazu werden neben etablierten laborchemischen Entzündungsparametern neue inflammatorische und immunologische Marker untersucht. Mittels Multiplex-Zytokin-Assay, extensiver Immunphänotypisierung und Expressionsanalysen von isolierten Immunzellen soll der Effekt der Therapie auf immunologische und inflammatorische Prozesse umfassend beurteilt werden; dabei werden geschlechtsspezifische Unterschied besonders berücksichtigt. Die Ergebnisse der Untersuchung werden zum besseren Verständnis pathogenetischer Prozesse im Rahmen von juveniler Adipositas beitragen und somit helfen, künftige Ansätze zur Therapie und Tertiärprävention übergewichtiger Kinder zu verbessern.
Evaluation eines interdisziplinären Gesundheitsmanagements zur Prävention und Früherkennung von psychischen Erkrankungen.
Evaluation of an interdisciplinary health management for prevention and early detection of mental illness.
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Dr. Kathrin Mörtl
Projektlaufzeit: 01.09.2016 - 31.01.2019
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • Störungsspezifische Forschung
ProjektleiterIn:

Dr. Kathrin Mörtl (kathrin.moetl@sfu.ac.at

Projektteam:

Birgitta Schiller, BA.pth (birgitta.schiller@sfu.ac.at); Mag. Elitsa Tilkidzhieva (elitsa.tilkidzhieva@sfu.ac.at); Eva Wimmer, MA. (eva.wimmer@sfu.ac.at

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof. Dr. Harald Gündel / Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ulm

Projektlaufzeit:

01.09.2016 - 31.01.2019

Drittmittel:

In Kooperation (Zentrum) mit der "Universität Ulm" gefördert durch die Karl Schlecht Stiftung

Beschreibung:

Englisch
Health management in a work-related setting does not only need genuine support but also engaged commitment of the executive leadership. But operational reality seems different. In the daily routine management often forgets health-topics, although the awareness of the importance (for oneself and others) is given. An important obstacle is the missing Know-how: How can I detect if someone has a mental problem, and how do I deal with it?   Trainings can help to form a fundamental understanding. Regular input and exchange, as well as collegial advice or an appropriate communication platform is seen as very helpful in many cases. Freeing the topic of mental illness of taboos and stigmatization and an according realisation through the highest management as a role model is supportive as well. Simultaneously,  companies are profiting from a provided “psychosomatic consultation  at work” for their employees, which they can refer to.   Such a combined offer (specifically Leadership-training and consultation at work) has been implemented step by step at Bosch since the beginning of 2016.   As of today there is still a lack of differentiated empirical data about impact and mediation of competence relating to
  1. constant leadership training with the main focus on mental health  and
  2. acceptance and long-term impact of “psychosomatic consultation at work”
and particularly their mutual interaction within a company.   The analysis of the qualitative data elaborated at the SFU (interviews with the management, workers and experts/stakeholder) is implemented in cooperation with the University Medical Centre for Psychosomatic Medicine and Psychotherapy in Ulm.   The whole study is conducted by the University Medical Centre for Psychosomatic Medicine and Psychotherapy in Ulm and sponsored through the “Karl Schlecht Stifung (KSG)” in Germany.
Deutsch
Betriebliches Gesundheitsmanagement in Unternehmen benötigt nicht nur die genuine Unterstützung, sondern auch ein engagiertes Mitwirken der Führungskräfte eines Unternehmens. Dies ist in der betrieblichen Realität jedoch nicht immer gegeben. Das Thema Gesundheit geht bei Führungskräften oft im Arbeitsalltag unter, obwohl grundsätzlich die Relevanz der psychischen Gesundheit (bei sich selbst und Anderen) gesehen wird. Eine wichtige Hürde dabei ist das fehlende Know-how: Wie erkenne ich, wenn jemand ein psychisches Problem hat, und was ist ein geeigneter Umgang?   Schulungen helfen ein diesbezügliches Grundverständnis zu vermitteln. Ein regelmäßiger Input und Austausch sowie eine kollegiale Beratung bzw. eine entsprechende Kommunikations-Plattform wird sehr oft als hilfreich gesehen. Förderlich sind ebenso eine Enttabuisierung des Themas der psychischen Erkrankungen und ein entsprechendes „Vorleben“ durch höchste Führungsebenen. Gleichzeitig profitieren Firmen davon, wenn schon betriebsintern auf eine „Psychosomatische Sprechstunde im Betrieb“ für Mitarbeiter verwiesen werden kann.   Ein solches kombiniertes Angebot (spezifische FK-Schulung plus Sprechstunde im Betrieb) wird ab Anfang 2016 schrittweise bei der Fa. Bosch aufgebaut. Bis heute gibt es aber nur sehr wenig differenzierte empirische Daten zu den Fragen der Wirksamkeit und Fähigkeitenvermittlung von 1) kontinuierlichen Führungskräfteschulungen mit Schwerpunkt Psychische Gesundheit und nahezu keine Daten zur 2) Akzeptanz und längerfristigen Wirksamkeit einer „Psychosomatischen Sprechstunde im Betrieb („PSIB“) und insbesondere zu deren Wechselwirkung innerhalb eines Betriebes.   Die an der SFU ausgeführte Analyse der qualitativen Daten (Interviews mit Führungskräften, Mitarbeitern und Experten/Stakeholdern) wird in Kooperation mit der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Ulm durchgeführt.   Die gesamte Studie wird von der Universitätsklinik Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ulm durchgeführt und von der Karl Schlecht Stiftung (KSG)  in Deutschland gefördert.
Wenn der Prozess misslingt – empirische Studie zu Therapieabbrüchen
When the process fails - empirical study on discontinuing therapy
Projektstatus: Laufend
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.01.2014 - 31.12.2018
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • Prozessforschung
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

Mag. Katharina Kronsteiner 

KooperationspartnerIn:

SFU Ambulanz

Projektlaufzeit:

01.01.2014 - 31.12.2018

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Based on data from the SFU outpatient clinic, factors for discontinuing therapy are researched (quantitative research)
Deutsch
Anhand der Daten aus der SFU-Ambulanz werden Faktoren des Therapieabbruchs untersucht (quantitative Untersuchung)
Diagnostik der Aufmerksamkeit von Kindern im Volksschulalter - Fremdeinschätzung versus Psychometrie
Teachers evaluation vs. psychometrical assessment of attention: A study in elementary school
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar
Projektlaufzeit: 01.09.2010 - 01.09.2013
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Entwicklungsforschung und Gesellschaft
ProjektleiterIn:

Univ.-Prof. Dr. Brigitte Sindelar (brigitte.sindelar@sfu.ac.at

Projektteam:

Mag. Raile Paolo (forschung@sfu.ac.at

KooperationspartnerIn:

Öffentliche Volksschule Wien 22, Esslinger Hauptstraße; KIWI Kinderhorte in Wien

Projektlaufzeit:

01.09.2010 - 01.09.2013

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Empirical data from a questionnaire, evaluating teachers´ rating of children´s attention, and data gained from a computerized psychometric test were compared. Statistical analysis shows no gender difference in psychometric tests, but significantly higher teachers´ rating of attentiveness in girls than in boys.

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Deutsch
In einer Untersuchung an Volksschulkindern wird die Lehrereinschätzung der Aufmerksamkeit der Kinder  unter Verwendung eines standardisierten Fragebogens mit psychometrischen Daten der Aufmerksamkeitsmessung verglichen.
Emotional Vignettes – Women in Leadership Positions
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Dr. Kathrin Mörtl
Projektlaufzeit: 01.03.2011 - 01.07.2015
Forschungsschwerpunkt:
  • Psychotherapie und Gesellschaft
Themenbereich:
  • Genderforschung
ProjektleiterIn:

Dr. Kathrin Mörtl (kathrin.moertl@sfu.ac.at

Projektteam:

Hanna Kirnoha, MA; Hans-Georg Maier, MA 

KooperationspartnerIn:

Prof. Leslie Greenberg (York University Toronto); Ass. Prof. Alberta Pos (York University Toronto); Prof. Almut Sellschopp (Munich)

Projektlaufzeit:

01.03.2011 - 01.07.2015

Drittmittel:

Breuninger Stiftung, Stuttgart /GER

Beschreibung:

Englisch
Qualitative (narrative, biographical) interviews with women about their core emotional dilemmas in leadership positions and how they experience and cope with them. Samples from German and Canadian women, close collaboration with our Torontonian partners. Aim of the qualitative Grounded Theory Analysis is the identification of core dilemmas and coping strategies to present a set of typical problems. On basis of this, a Emotion Focused Coaching will be developed for women in leadership positions.

Publications:
Mörtl, K., Kirnoha, H., & Pos, A. (2013). Führungs-Positionen von Frauen. Eine qualitativ-empirische Typenbildung zu emotionalen Dilemmata. In: H. Breuninger & A. Sellschopp (Hrsg.): Von der Kunst der guten Führung (S.101-126). Stuttgart: Breuninger Stiftung Eigenverlag

Academic theses:
Maier, Hans Georg (2014): Frauen in Familienunternehmen. Eine Systemische Sicht der Dinge (SFU Wien, Master thesis)
Kirnoha, Hanna (2014): Dillemata and role positions of female leaders in family businesses (SFU Wien, Master thesis)

Presentations:
Kirnoha, H., Moertl, K., & Pos, A. (2014). Emotional dilemmata from women in ladership positions in family business. Poster presentation. Annual Meeting of the Society for Psychotherapy Research, Copenhagen, approx. 700 participants.
Schulbegleiter-Entwicklung eines interdisziplinären Curriculums als Beitrag zur Inklusion
School companion development of an interdisciplinary curriculum, contributing to the inclusion
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Dr. Kathrin Mörtl
Projektlaufzeit: 01.10.2013 - 31.03.2015
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Pädagogik und Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn:

Dr. Kathrin Mörtl (kathrin.moertl@sfu.ac.at

Projektteam:

Katharina Steinicke, MA; Mag. Markus Wrbouschek; Tsering Yangzom, BA. pth. 

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof. Dr. Ute Ziegenhain; Univ.-Prof. Dr. Jörg Fegert; Dipl-Psych. Henriette Schneider-Hassloff; Dipl-Psych. Tanja Besier; Dipl-Psych. Annabel Zwönitzer; Dipl-Psych. Ruth Himmler; alle von Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm

Projektlaufzeit:

01.10.2013 - 31.03.2015

Drittmittel:

Baden-Württemberg Stiftung, Deutschland

Beschreibung:

Englisch
At least since the federal government has signed the Convention on the Rights of Persons with Disabilities (UN Disability Convention) on 26 March 2009, the concrete and comprehensive development of this requirement has been increasingly addressed in childrens’ and adolescents’ every day life.Technically and in particular under a developmental perspective, the need for an inclusive approach for the healthy growing up of children and adolescents is unquestioned. The task of school accompaniment is not a compulsory exercise and so far no description or conceptualization respectively is available on the professional background and qualification of school companions.The envisaged project is planned for three years and provides a two-step procedure. In a first step, the curriculum is developed and tested with professionals under the supervision of the project team at the university clinic of Ulm. Along with this step an evaluation is envisaged capturing both the satisfaction of professionals and objective knowledge increase as well as the impact on the practical activity. In a second step, the curriculum will be stabilized in a possibly modified form under a multiplier model. This model includes training of multipliers and the publication of the curriculum in the form of a handbook. The Vienna team takes on the qualitative analysis of interviews with school companions, parents, teachers, administrative representatives and employees from assigning entities. The qualitative analysis serves as basis for the preparation of the handbook. The analysis of qualitative data performed at the SFU is carried out in cooperation with the Department of Child and Adolescent Psychiatry and Psychotherapy in Ulm. The study is funded by the Baden-Württemberg foundation in Germany.

Thesis:
Tsering Yangzom: Experiences of school assistants for children with special needs in Germany. (Bachelor Thesis, SFU Wien)

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Deutsch
Spätestens seit die Bundesregierung das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-Behindertenkonvention) am 26.3.2009 unterzeichnet hat, wurde die konkrete und umfassende Ausgestaltung dieser Forderung im alltäglichen Leben von Kindern und Jugendlichen zunehmend aktuell aufgegriffen. Fachlich und insbesondere unter einer entwicklungspsychologischen Perspektive steht die Notwendigkeit eines inklusiven Ansatzes für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen außer Frage.Die Aufgabe der Schulbegleitung ist keine Pflichtaufgabe und es existiert bisher keine Beschreibung bzw. Konzeptualisierung dessen, was der berufliche Hintergrund und die Qualifizierung von Schulbegleitern sind.Das geplante Vorhaben ist auf drei Jahre angelegt und sieht ein zweischrittiges Vorgehen vor. In einem ersten Schritt wird das Curriculum entwickelt und unter Leitung des Projektteams am Universitätsklinikums Ulm mit Fachkräften erprobt. Vorgesehen ist in diesem Schritt zudem eine Evaluation, die sowohl die Zufriedenheit der Fachkräfte als auch objektive Wissenszuwächse sowie den Einfluss auf die praktische Tätigkeit erfasst. In einem zweiten Schritt wird das Curriculum in ggf. dann modifizierter Form im Rahmen eines Multiplikatorenmodells verstetigt. Zu diesem Modell gehören die Fortbildung von Multiplikatoren und die Veröffentlichung des Curriculums in Form eines Handbuchs. Die Wiener Arbeitsgruppe übernimmt die qualitative Analyse von Interviews mit Schulbegleitern, Eltern, Lehrern, Administrativen Beauftragten und Angestellte der zuweisenden Träger. Die qualitatitve Analyse dient als Grundlage zur Erarbeitung des Handbuchs. Die an der SFU ausgeführte Analyse der qualitativen Daten wird in Kooperation mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Psychotherapie in Ulm durchgeführt. Die Studie wird gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung in Deutschland.

Abschlussarbeit:
Tsering Yangzom: Experiences of school assistants for children with special needs in Germany. (Bachelor Thesis, SFU Wien)
Hilfreiche und hinderliche Faktoren in der Psychotherapie in einer neuen Ambulanz
Helpful and obstructive factors in psychotherapy at a new clinic
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Dr. Kathrin Mörtl; Ass.-Prof. MMag. Dr. Martin Jandl
Projektlaufzeit: 01.01.2011 - 30.09.2014
Forschungsschwerpunkt:
  • Anwendungsbezogene PTW-Forschung
Themenbereich:
  • Prozessforschung
ProjektleiterIn:

Dr. Kathrin Mörtl (kathrin.moertl@sfu.ac.at); Ass.-Prof. MMag. Dr. Martin Jandl (martin.jandl@sfu.ac.at

Projektteam:

Nicole Aknin (info@sfu-paris.fr

KooperationspartnerIn:

keine

Projektlaufzeit:

01.01.2011 - 30.09.2014

Drittmittel:

keine

Beschreibung:

Englisch
Based on a grounded-theory analysis, interviews with all persons involved in a newly opened psychotherapy outpatient clinic (SFU Paris) are conducted (patients, therapists, students, management). On the one hand, the aim of the study is to analyze the setting and to develop ideas for improving it. On the other hand, especially from interviews with patients, an evaluation perspective is brought into the project: what do patients experience as particularly helpful in therapy, what works, and what is considered an obstacle? In addition, research assistants at the Paris site are trained in qualitative methods (implementation and evaluation).
Deutsch
In einer Grounded Theory Analyse sollen Interviews mit allen beteiligten Personen einer neu eröff-neten Psychotherapie Ambulanz (SFU Paris) geführt werden (Patienten, Therapeuten, Studieren-de, Leiter). Das Ziel der Studie ist es einerseits dieses Model zu untersuchen und Verbesserungs-vorschläge für das Setting zu erarbeiten. Andererseits, gerade aus den Interviews mit Patienten, wird eine Evaluationsperspektive in das Projekt miteingebracht: Was erleben Patienten besonders hilfreich in der Therapie, was führt zu Erfolg, und was erleben Sie als hinderlich. Forschungsassis-tenten erhalten ein Training in qualitativen Methoden (Erhebung und Auswertung) am Standort Paris.
Lükkekinder. Die soziale Welt der “Lükkekinder”- Analyse einer vergessenen Gruppe
“Lükkekinder”. The social world of “Lükkekinder”- Analysis of a forgotten group
Projektstatus: Abgeschlossen
Fakultät: Psychotherapiewissenschaft
ProjektleiterIn: Dr. Kathrin Mörtl
Projektlaufzeit: 01.09.2014 - 31.03.2016
Forschungsschwerpunkt:
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie und Entwicklungsforschung
Themenbereich:
  • Entwicklungsforschung und Gesellschaft
ProjektleiterIn:

Dr. Kathrin Mörtl (kathrin.moertl@sfu.ac.at

Projektteam:

Univ.-Ass. Mag. Markus Wrbouschek (markus.wrbouschek@sfu.ac.at); Katharina Steinicke, MA 

KooperationspartnerIn:

Univ.-Prof. Dr. Ute Ziegenhain; Univ.-Prof. Dr. Jörg Fegert; Dipl.-Psych. Julia Weber; Dipl.-Psych. Franziska Köhler; Manuela Gulde (alle von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie Ulm)

Projektlaufzeit:

01.09.2014 - 31.03.2016

Drittmittel:

Ravensburger Verlag Stiftung

Beschreibung:

Englisch
Initially, the term was created in the early 80s in open youth work related to missing leisure activities for kids who are just “not quite teenagers and (…) not quite children anymore” (Friedrich, 1984, p.12). So far, the situation of “Lükkekinder’’ was surprisingly discussed marginally in a systematic manner.Efforts on research efforts are rare, so that in particular at national level hardly any empirically sound statements about the developmental and socio-cultural specifics of this age group can be made. However, these young children need enhanced social support in the transition period to adolescence with respect to the development of a positive identity.

The social reality of “Lükkekinder” should be investigated within their different fields of life (family, friendships at school, in the leisure context or on the Internet) and from different perspectives (children, parents, decision makers and professional practitioners in youth welfare and education). To implement this plan a two-phase procedure is envisaged.

In the first phase, an exploratory, hypothesis-generating qualitative investigation is carried out on the basis of individual interviews with children (individual interviews). In the second phase, there is an in-depth discussion of (in the first phase worked out) resources and issues in focus groups comprising children, parents and representatives of local politics.

Problems as well as getting along with development typical challenges are identified and initial proposals for improved social, educational and recreational educational support and promotion of ‘’Lükkekinder” are made. Subsequent to this exploratory study a wide-scale epidemiological quantitative study should be performed to confirm the results.The analysis of the qualitative data, carried out at the SFU is performed in cooperation with the university clinic for child- and adolescent psychiatry and psychotherapy in Ulm.

External Link
http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/home/forschung/forschungsprojekte/soziale-welt-der-luecke-kinder.html





Deutsch
Der Begriff „Lückekinder“ beschreibt Kinder im Alter zwischen 10 und 14 Jahren, im Übergang zwischen Kindheit und Jugend. Ursprünglich wurde der Begriff Anfang der 80er Jahre in der offenen Jugendarbeit im Zusammenhang mit fehlenden Freizeitangeboten für Kinder geprägt, die eben „noch nicht ganz Jugendliche und (…) nicht mehr ganz Kinder“ sind (Friedrich, 1984, S.12). Bisher wurde die Lebenssituation von Lückekindern erstaunlich wenig systematisch diskutiert. Forschungsbemühungen sind rar, so dass sich gerade auf nationaler Ebene kaum empirisch abgesicherte Aussagen zu den entwicklungspsychologischen und soziokulturellen Spezifika dieser Altersgruppe treffen lassen. Es sind aber diese jungen Kinder, die in der Phase des Übergangs zum Jugendalter und bei der Entwicklung einer positiven Identität verstärkte und gesellschaftliche Unterstützung benötigen.Untersucht werden soll die soziale Lebenswirklichkeit von Lückekindern in ihren unterschiedlichen Lebensfeldern (Familie, Freundschaftsbeziehungen im schulischen, im Freizeitkontext oder im Internet) und aus unterschiedlichen Perspektiven (Kinder, Eltern, Entscheidungsträger und professionelle Praktiker in der Jugendhilfe und im Bildungsbereich). Zur Umsetzung des Vorhabens ist ein zweiphasiges Vorgehen geplant.

In der ersten Phase erfolgt eine exploratorische, hypothesengenerierende qualitative Untersuchung auf der Basis von Einzelinterviews mit Kindern (Einzelinterviews).

In der zweiten Phase kommt es zu einer vertiefenden Diskussion der (in der ersten Phase herausgearbeiteten) Ressourcen und Probleme in Fokusgruppen aus Kindern, Eltern und Vertretern der Kommunalpolitik.Probleme ebenso wie Zurechtkommen mit entwicklungstypischen Herausforderungen werden herausgearbeitet und erste Vorschläge für eine verbesserte soziale, bildungsbezogene und freizeitpädagogische Unterstützung und Förderung von Lückekindern entwickelt. Im Anschluss an diese explorative Studie soll durch eine breiter angelegte epidemiologische quantitative Studie eine Absicherung der Studienergebnisse erfolgen.Die an der SFU ausgeführte Analyse der qualitativen Daten wird in Kooperation mit der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie und Psychotherapie in Ulm durchgeführt.


Externer Link
http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/home/forschung/forschungsprojekte/soziale-welt-der-luecke-kinder.html